Dienstag, 25. Oktober 2011

Der Prozess

Ort: Landgericht Nürnberg

Vorbemerkung:
Als Zeuge im Verfahren und daher ohne anwaltliche Vertretung stehen mir weder Details des Prozesses noch Akteneinsicht zur Verfügung, folglich handelt es sich um eine rein subjektive 'Erlebniserzählung', die jedoch soweit es meine Einblicke betrifft auf wahren Begebenheiten beruht.
 
Vorgeschichte:
Im September 2010 wurde mir mittags in meinem kleinen Fahrradladen ein 2 Wochen vorher meiner Kundin GS gestohlenes Fahrrad zum Tausch/ Verkauf angeboten.
Der 'Kunde' SK war ein deutscher Staatsbürger der erheblich nach Bier roch und um die 40 Jahre alt war. Er war in Begleitung seiner Gattin und wollte für sie etwas 'feminineres' als das ca. 10-15 Jahre alte blaue Hollandrad haben.
Das Rad war mir aus diversen Reparaturen der vergangenen Jahre als Eigentum der GS bekannt und in einem für sein Alter guten und gepflegten Zustand und hatte einen Marktwert zwischen 100-150€.
Da die GS eine Stammkundin ist, wusste ich um den Diebstahl und setzte den SK darüber in Kenntnis. Ich nahm das Rad in Gewahrsam, woraufhin ich die Eigentümerin anrief und bat, es bei mir abzuholen.
Sie war wenige Minuten später bei meinem Laden, da sie nur ein paar Straßen weiter wohnt.
Auf die Frage hin, wo und wie SK denn in den Besitz des Fahrrades gekommen sei, brachte der mehrere widersprüchliche Erklärungen vor.
So habe er es bei einem Bekannten gegen einen defekten Laptop getauscht, geschenkt bekommen bzw. auf dem Sperrmüll gefunden. Er wirkte verwirrt.
Da SK das Rad aber anstandslos heraus gab und nicht die Flucht ergriff, gingen die GS und ich arglos davon aus, dass er evtl. nicht der eigentliche Dieb sei und entweder unschuldig oder selbst das Opfer eines Betrugs sein könnte (im Zweifel für den Angeklagten).
Wir beschlossen, vorerst nicht die Polizei zu rufen.
Der SK erklärte sich bereit, der GS das Rad nach Hause zu bringen, da diese selbst mit ihrem anderen Fahrrad gekommen war und er bei ihr gleich um die Ecke wohne.
Als die beiden weg waren und ich die andern Kunden bedient hatte, stellte ich fest, dass ein Rucksack liegen geblieben war. Also sah ich hinein, um Anhaltspunkte über den Eigentümer zu finden.
Da sich in dem Rucksack nur einige leere Bierflaschen und ein Bolzenschneider befanden, war es nahe liegend, dass es sich bei dem Besitzer um den nach Bier riechenden SK mit dem gestohlenen Fahrrad handeln dürfte.
Ich stellte ich den Bolzenschneider sicher und rief die GS an, um über das weitere Vorgehen zu beraten.
Sie kam kurz darauf zurück und beschloss, die Sache mit dem Wiedererhalt ihres Eigentums für erledigt anzusehen.
Im Laufe unserer Unterhaltung kam der SK wieder dazu und forderte die Herausgabe seines Rucksacks, der ich Folge leistete. Er sah nicht hinein und bemerkte somit nicht das Verschwinden des Bolzenschneiders.
Stattdessen wendete er eindringliche Worte (mit 15cm Abstand) an die noch anwesende, einen Kopf kleinere GS „besser auf die Polizei zu verzichten, schließlich kennen wir uns doch alle“.
Dann ging er.
Wenn nicht zufällig gerade ein Polizeistreife um die Ecke gefahren wäre, wäre es das gewesen. Aber die GS stoppte den Streifenwagen und fragte um Rat, wie sie sich denn verhalten solle.
Die Beamten erklärten, dass sie nun ihrerseits dienstlich verpflichtet wären, Anzeige zu erstatten, da sie Kenntnis einer Straftat erlangt hätten.
Wir gaben den Bolzenschneider den Beamten und unsere Aussagen zu Protokoll....

Der Prozess:
Etliche Monate später (Frühjahr 2011-habe den Brief mit dem genauen Datum längst weggeschmissen) wurde ich als Zeuge vor Gericht geladen, um „im Dienste der Wahrheitsfindung“ meine Aussage zu machen.
Die Anklage lautete auf „schweren Diebstahl“, da das Fahrradschloss mittels krimineller Energie und einem Bolzenschneider geöffnet worden sein muss.
Unabgeschlossen wäre es nur einfacher Diebstahl gewesen.
Bei unentschuldigtem Fernbleiben der Verhandlung wurde mir ein Ordnungsgeld in Höhe von bis zu 1000€ in Aussicht gestellt.
Ich leistete Folge und hoffte, die Sache sei damit aus der Welt.
Als Entschädigung meines Verdienstausfalles als Selbstständiger wurden mir 17€ pro Stunde erstattet, die natürlich zu versteuern waren. Der Angeklagte war nicht erschienen.

Einige Wochen später gab es einen neuen Verhandlungstermin beim Landgericht, leider war die GS wegen Kuraufenthalt legal verhindert.
Ich jedoch machte nun meine Aussage im Justizpalast und sah die Sache damit als erledigt an. Danach ging ich wieder zur Arbeit.

In der Zwischenzeit habe ich erfahren dass es noch eine Verhandlung gab, bei der die GS angehört wurde. Ich war dafür wohl nicht nötig und bekam davon erst später Kenntnis.

Vor einigen Wochen (Oktober 2011) klingelte dann während des spazieren gehens mit meinem Hund das Handy und die Frau vom Landgericht fragte, wo ich eigentlich stecke, ich sei doch vorgeladen.
Das war mir leider nicht bekannt, da ich keine Vorladung erhalten habe, antwortete ich (innerlich schaudernd wegen der 1000€ Ordnungsstrafe).
Die Dame erwiderte, dass die Vorladung abgeschickt worden sei und damit auch als zugestellt gelte. 
Es gäbe dann halt einen neuen Termin.

Diesmal waren alle Zeugen, also ich, die GS und eine Polizeibeamtin als auch der Angeklagte SK anwesend und ich wartete auf meinen Aufruf. Die Anklage lautete diesmal auf „Diebstahl und Hehlerei“.
Ich kam als Letzter dran, daher kann ich nur von dem letzten Teil des Prozesses Zeugnis geben.

Ich wurde abermals zur Aussage aufgefordert, konnte und wollte aber nach dem langen Zeitraum nicht allzu sehr ins Detail gehen. Die Kernaussage (s.o.) habe ich wiederholt und durfte anschließend Platz nehmen. Der Bolzenschneider war nicht mehr auffindbar.
Da ich mein Geschäft erst 1,5 Stunden später öffnete, nahm ich Platz und verfolgte die weitere Verhandlung.

Ich erfuhr, dass es sich um eine Berufungsverhandlung auf Initiative der Staatsanwältin handelte, der die vorinstanzliche Verurteilung des Angeklagten nicht ausreichte, um dem Recht zur Geltung zu verhelfen.
Weiterhin erfuhr ich, dass der SK in den letzten Jahren mehrfach (fast jährlich) wegen Diebstahls belangt worden war, unter anderem wegen Diebstahl einer Tube Pattex für 2,50€ und eines DECT-Telefons und er deshalb bereits mehrere Bewährungsstrafen erhalten hatte.
Er bezieht seinen Lebensunterhalt aus Hartz4 und stockt ihn durch einen landschaftsgärtnerischen Minijob um etwa 150€ auf.
Er hatte mal studiert und ein nicht näher definiertes Diplom erreicht und zwei Bücher geschrieben, die leider niemand kaufen mag.
Er habe daher Schulden in der Größenordnung von 10T€ (u.a. bei der KFW), um deren Rückzahlung er sich bemühe.
Die Staatsanwältin betonte die Glaubwürdigkeit der drei voneinander unabhängigen Zeugenaussagen und die widersprüchlichen Erklärungen des Angeklagten und glaubte hier einen Gewohnheitsdieb zu erkennen.
Sie forderte deshalb in ihrem Plädoyer 6 Monate Gefängnis (auf Bewährung, ausgesetzt auf drei Jahre) und 150 Sozialstunden.
Der Verteidiger stammelte unverständliche Argumentationen warum sein Mandant freizusprechen sei, die sogar Edmund Stoiber flüssiger formuliert bekommen hätte. Er meinte, es gäbe keine Beweise, dass der SK wirklich der Dieb sei oder in hehlerischer Absicht das Rad los haben wollte.

Das letzte Wort hat der Angeklagte:
SK ist während der Strafforderung der Staatsanwältin merklich nervös geworden und nutzte seine Chance zu einem furiosen Schlusswort.
Er lasse sich von „diesem Pack hier“ sein Leben nicht versauen, denn schließlich existiere die BRD als Staat ja gar nicht mangels Geltungbereich und sowieso sei die Strafprozessordnung abgeschafft. (Wem diese Sichtweise neu ist, der kann hier die Argumentation dazu nachlesen. Ich behaupte weder das dies zutrifft, noch ist das meine Meinung!)
Der Richter habe keine Kompetenz ihn zu verurteilen und wenn doch wäre ihm das auch egal, da 2012 eh die Welt untergehe. Das sähe man ja schon dieser Tage in Thailand.
Und mache sich das versammelte Pack eigentlich eine Vorstellung davon, was dieses Verfahren überhaupt gekostet habe und wer das letztlich bezahle?
An dieser Stelle hob ich als einziger Steuerzahler im Raum unter Beamten und Hartz4 Empfängern schweigend und demütig die Hand. (Verkürzt und aus dem Gedächtnis wiedergegeben).

Das Gericht und die Schöffen zogen sich zur Urteilsberatung zurück, nachdem die Staatsanwältin kontrolliert hatte, dass „dieses Pack“ auch wörtlich im Verhandlungsprotokoll stand.

Die zehnminütige Pause ließ Zeit für eine Zigarette vor dem Justizpalast und eine kurze Diskussion darüber, wie das Urteil wohl ausfallen werde und wie sich die Schlussworte des Angeklagten auf das Strafmaß auswirken würden.
Die Spekulation reicht von 'Beleidigung von Würdenträgern' über 'Der sitzt, die Bewährung kann er vergessen' bis zu 'eigentlich hat er ja zum Teil Recht'.
Auf dem Weg hinaus wurde ich noch von der Frau des SK als Lügner beschimpft der sein Geschäft bald schließen werde und mit Anzeige bedroht.

Das Urteil:
Zurück im Verhandlungssaal durften wir stehend das Urteil des hohen Gerichts über den vorinstanzlich verurteilten Angeklagten vernehmen, dessen Strafmaß der Staatsanwaltschaft zu niedrig erschienen war:
„Freispruch aus Mangel an Beweisen. Die Kosten des Verfahrens und sämtliche Auslagen trägt die Staatskasse“ (Also schon wieder ich, sogar den Pfeifenanwalt darf ich bezahlen!).
Kein Wort über die Legalität und Legitimität der BRD und kein Wort über „das Pack“!

Ist das ein 'rechtstaatliches' Urteil über einen Wiederholungstäter, oder die bequeme Ausrede eines illegitimen Richters der genau weiß was er sich da anmaßt und der bei der kleinsten Gegenwehr den Schw... einzieht? Es wäre kaum zu fassen sollte es wirklich so einfach sein!

Oder ist es noch einfacher: Ein Staat der den Bürgern verbietet andere zu bestehlen und es doch millionenfach selbst macht via Steuereintreibung kann nie und nimmer ein Rechtstaat sein! Unrecht kann ja nicht dadurch zu Recht werden, weil eine größere Anzahl von Leuten dem zustimmt.
Sprachen hier zwei staatsalimentierte Diebe auf Augenhöhe miteinander (obwohl der eine auf dem Podest über dem anderen trohnte) und lachten sich ins Fäustchen!?

Achtung: Kein Stammtisch am 28. Oktober !

Am kommenden Freitag findet kein Stammtisch im Palmengarten statt, da wir in die Schweiz zu einer Konfernz fahren.

Der nächste Stammtisch findet für alle Gäste und alte Hasen wieder am 4.11. vorraussichtlich statt.

herzliche Grüße ... bis bald !


Der Webmaster

Montag, 24. Oktober 2011

Steinbrück als Kanzlerkandidat: »Yes, he can!«

Gerhard Wisnewski

Junge, Junge – so schnell kann's gehen: Da berichteten wir noch vor sechs Wochen über den unheimlichen Aufstieg des Bilderberger-Amigos Peer Steinbrück zum Kanzlerkandidaten der SPD und angeblich neuen Liebling der Nation – und jetzt rast der Mann im Porsche an einem vorbei. Mit dem Alt-Bilderberger Helmut Schmidt als Beifahrer. Oder sitzt Schmidt gar am Steuer? Egal: In jedem Fall soll Globalisten-Spezi Steinbrück mit Gewalt als neuer deutscher Kanzler durchgedrückt werden.



Egal, ob in Zeitschriften oder im Fernsehen: Peer Steinbrück wird der ganz große Bahnhof gemacht. Altkanzler Helmut Schmidt, die Wunderwaffe der SPD, empfiehlt den ehemaligen Finanzminister der Großen Koalition als Kanzlerkandidaten der Sozialdemokraten. Am Sonntagabend war Peer Steinbrück mit Helmut Schmidt bei Günther Jauch in der ARD zu Gast. Und auf dem Titelbild des neuen Spiegel empfiehlt Altkanzler Schmidt Peer Steinbrück als Kanzlerbewerber der SPD. Seit' an Seit' sitzen die beiden da vor einem SPD-roten Hintergrund und grüßen vom Titelblatt von Bild am Montag herunter. »Er kann es«, steht in dicken Lettern darüber. Offensichtlich handelt es sich um eine groß angelegte Werbekampagne. Die Wirkung gleicht einer psychologischen Massenvernichtungswaffe: Die Schützenhilfe von Schmidt, des letzten überlebenden Übervaters der SPD, soll für Steinbrück wohl den Durchbruch bringen. Das war es dann wohl für politische Gartenzwerge à la Gabriel oder Steinmeier.


Schmidt und Steinbrück bei Jauch: Die ganz große Glocke für den Bilderberger-Kandidaten

Aber warum so eilig? Sind die nächsten Bundestagswahlen nicht erst in zwei Jahren? Und ob. Aber man kann ja nie wissen, wie lange die Merkel-Regierung noch hält. Da wollen die internationalen Eliten lieber schon mal ihren Kandidaten in Stellung bringen. Denn bei aller Hochachtung für Helmut Schmidt sollte man nicht vergessen, dass hier eine alte geostrategische Seilschaft die Fäden zieht, nämlich der Globalistenklüngel der Bilderberger unter Henry Kissinger und David Rockefeller. 1973, ein Jahr vor dem Beginn seiner Kanzlerschaft, war Helmut Schmidt selbst Gast der geheimnisvollen Globalistenkonferenz. Außerdem 1980, 1983 und 1986. Nach dem Verlust der Kanzlerschaft 1982 an Bilderberger-Freund Helmut Kohl wurde er 1983 Herausgeber des Bilderberger-Sprachrohrs Die Zeit. Schon immer war Schmidt auch gern gesehener Gast der Atlantik-Brücke, einer Art US-Nebenregierung in Deutschland. Kurz: Schmidt wurde selbst als Kanzler von amerikanischen Gnaden aufgebaut.
Also ist es nur logisch, dass er jetzt dem Globalisten-Küken Steinbrück Schützenhilfe gibt, dessen Gebaren fast schon »anti-deutsche« Züge trägt. Dass die Deutschen in der Finanzkrise bluten müssen, ist für Steinbrück zum Beispiel ausgemacht. »Natürlich müssen die Deutschen zahlen«, lautete Steinbrücks nasskalter Bescheid an »sein« zukünftiges Volk. Er selbst kennt die Finanzkrise höchstens vom Hörensagen. Für die Website abgeordnetenwatch.de ist Steinbrück »der Abgeordnete, der nur noch gegen Bezahlung redet«. Schon im ersten halben Jahr nach dem Ende der Großen Koalition 2009 hatte der Abgeordnete Steinbrück nebenher 13 Honorarvorträge für jeweils mindestens 7.000 Euro gehalten, also nebenbei mindestens 91.000 Euro eingestrichen. Ende 2010 hatte das Sozialmagazin Straßenfeger gar errechnet, dass Steinbrück bis dahin 30 Vorträge gehalten hatte, und zwar bei Großbanken, Stiftungen und Unternehmensberatungen. Honorar: mindestens 210.000 Euro.
Ein stattliches Zubrot »zu seinen Abgeordnetendiäten von 8.000 Euro (plus 3.868 Euro Kostenpauschale) monatlich«. Und dabei war das ja nur die Mindestsumme. Denn unter »Stufe 3« müssen die Abgeordneten nur Nebeneinkünfte angeben, die über .7000 Euro liegen – wie viel sie über 7.000 Euro liegen, müssen sie nicht sagen. Bis zum Sommer 2011 hatte Steinbrück laut Website des Bundestages schon wieder zehn Jobs der Nebeneinkunftsstufe 3, also mit einem Honorar von jeweils über 7000 Euro, erledigt.  Laut Recherchen des bayerischen TV-Magazins Kontrovers kassiert Steinbrück bis zu 20.000 Euro pro Vortrag.


Abzocker Steinbrück in einem TV-Beitrag


Nur kein Neid: Der neue Heilsbringer der Deutschen sieht sich selbst als Opfer von prekären Arbeitsverhältnissen. Seiner Meinung nach sind Politiker gegenüber Sportlern, Künstlern und Medienleuten glatt »unterbezahlt« (BZ 30.10.2010). »Als Finanzminister mit Sieben-Tage-Woche und einer Arbeitszeit von 80 bis 90 Stunden hätte sein Nettolohn 35 bis 40 Euro pro Stunde betragen«, maulte Steinbrück laut BZ. Der arme Kerl – das sind ja nur etwa 13.000 Euro im Monat! »Da habe ich mich nicht zu überbezahlt gefühlt«, maulte Steinbrück. Ob das als Kanzler wirklich besser wird? Bilderbergerin Angela Merkel haust schließlich nur für knapp 16.000 Euro pro Monat im Kanzleramt.

Quelle: Kopp

Kommentar: 
Scheinbar war man mit ihm bei der diesjährigen Bilderbergkonferenz sehr zufrieden... ;-)

Versuchte DDOS Attacke aus den USA - sind wir schon so erfolgreich???

Seit den vergangenen beiden Tagen spielt die Statistik von unserem Blog verrückt. Obwohl keiner von uns einen Artikel bei "Net News Express" eingestellt hat haben wir sehr hohe Zugriffszahlen. Seltsamerweise sind es Zugriffszahlen die zu keinem der Artikel zugerechnet werden, mit anderen Worten, irgendwer greift wie wahnsinnig auf diesen Blog zu ohne dabei einen Artikel zu lesen.

Für mich stellt sich daher die Frage: "Sind wir schon so erfolgreich das SIE uns jetzt Angreifen?"
Auffällig zumindest das an einem Tag über 700 Aufrufe aus den USA kommen wie der Screenshot zeigt.

Hier sieht man trotz hoher Zugriffszahlen auf
dem Blog keine Zugriffe auf die Artikel
Naja kann ja auch irgend ein technischer Fehler von Blogspot sein, falls sich jemand mit solch technischem Kram auskennt kann er ja seine Erklärung als Kommentar hinterlassen.

Sehr merkwürdig finde ich auch das zu den Zugriffen keine Quellen angegeben sind. Normalerweise sieht man immer von wo aus unsere Seite verlinkt wurde.

Die normalen Zugriffszahlen auf diesem Blog liegen zwischen 100 und 300 Aufrufen pro Tag! (Je nachdem wie das Wetter ist ;)

Was man jedoch erkennen kann ist das der vermeintliche Angreifer offenbar einen Mac benutzt. (siehe Screenshot 2)

 
Über 700 Zugriffe an einem Tag aus den USA
Zum Vergleich: links die Zugriffe durch NNE,
rechts die speerspitenartigen Zugriffe aus US of A.
Update 20:00h: Falls es sich tatsächlich um eine Attacke gehandelt hat, lässt sich das vieleicht damit erklären das ich vor kurzem auf die sogenannte "Staatliche Selbstverwaltung" hingewiesen habe. Ich kann nur jedem empfehlen sich mit den völkerrechtlichen Problemen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland zu befassen, ich empfehle hierzu die Internetseite http://staseve.wordpress.com/, von voreiligen Schritten sich in "staatliche Selbstverwaltung" zu begeben rate ich dagegen dringend ab, man sollte sich zumindest länger als ein Jahr mit der Thematik beschäftigt haben!!!


















Update 02.11.2011: 
Seit dem ich über die Vorgänge berichtet habe steht diese Homepage unter durchgehendem DDOS-Angriff, dies kann man an den regelmäßige spitzen sehen die unsere Statistik (Bild) hier anzeigt.

Ich persönlich freue mich darüber das wir so erfolgreich sind das Sie uns nun tatsächlich angreifen, ich danke dem Anonymen Hacker(n) dafür das Sie unsere Zugriffszahlen erhöhen und somit für uns werben!!!

Wir sind bereits dabei nach einer sichereren Lösung für diese Seite zu suchen... Aber bis dahin liebe DDOS´ler gebt uns klicks...
Wir stehen unter Dauerfeuer, danke für die klicks ;-)

Freitag, 21. Oktober 2011

KenFM über Gaddafi ist Tot



Genial :-)

Occupy OCCUPY! - hier fliegen gleich die Löcher aus dem Käse...

Hallo liebe Lesende,

hier nun also das angekündigte Video vom 15.10.2011 von der Occupy Nürnberg Demo an der Lorenzkirche. Was ich zu dem Thema Occupy zu sagen hatte habe ich bereits hier zu genüge ausgeführt.

Zu dem Zeitpunkt als ich den Artikel verfasst habe war ich gelinde gesagt äußerst frustriert und genervt. Meine Kritik ist aus diesem Grunde vielleicht etwas harsch ausgefallen. Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen um mich bei Alexander Benesch für die harten Worte zu entschuldigen!

Vielleicht ist es auf Anhieb nicht ersichtlich aber meine Kritik galt der gesamten libertären- sowie auch der Infokrieger-Bewegung aber auch Leuten wie Janich (den Artikel von Elsässer fand ich eigentlich noch blöder) , dir sich Kritik gefallen lassen müssen da Sie eine Verantwortungsposition inne haben.

Was mich nervt ist dieses NEGATIVE das hier ständig propagiert wird, diese Hoffnungslosigkeit, klar stimmt es das die Eliten versuchen Occupy zu lenken - mann könnte sagen Sie haben einen Strategiewechsel vollzogen und versuchen nun die Wut der Menschen abzulassen bevor Sie ihnen gefährlich wird.

Viele Menschen auf der Straße wissen nichts! Aber wir sind die Infokrieger oder? Auch wir brauchen einen Strategiewechsel, raus aus dem Netz, rauf auf die Straße!


Quelle: http://www.youtube.com/user/SockeLoco

Autor: Stefan (Sockeloco Infotainment)

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Widerstand als Bürgerpflicht

Eingestellt von Macbeth

Die Leute haben die Wahrheit vor den Augen, doch ihr Blick wird zugekleistert und sie klatschen und sie mähen wie die Schafe auf dem Weg zum Schlachtbetrieb. Die Wahrheit wurde schon lange ausgesprochen, jetzt seid ihr am Zug! WIDERSTAND ALS BÜRGERPFLICHT nach Artikel 20 Absatz 4 Grundgesetz.

Wir müssen jetzt dranbleiben! Schäuble will gerade in diesem Moment den Rettungsfond auf 1.000 Mrd. Euro hebeln, dieser Landesverräter!
Lasst euch das nicht gefallen! Leistet Widerstand nach Artikel 20 des Grundgesetzes!
Die Proteste müssen eine Kontinuität aufweisen. Und solange das Eisen noch heiß ist, können wir es so formen wie es uns passt. Hauen wir also auch paar mal auf das weiche, heiße Eisen drauf, bevor es dann wieder abkühlt. Gebt die Hoffnung nicht auf! Vielleicht wird aus der gesteuerten Bewegung ja doch noch eine echte libertäre Bewegung und den Drahtziehern, die auch schon den arabischen Frühling inszeniert haben, gerät die instrumentalisierte Bewegung ausser Kontrolle. Genug Energie hat die Bewegung! Einig sind wir uns alle, dass es so wie bisher nicht mehr weitergehen kann! Jetzt müssen wir nur noch unseren eigenen Kopf einschalten und uns nicht von den großen Verführern der Bewegung lenken lassen.


Viva la Résistance, meine Freunde!


Quelle: http://wakeupgermany-macbeth.blogspot.com/

Ziviler Ungehorsam ist das beste Mittel gegen Burn Out

“Occupy Wall Street”: Wer sind eigentlich die 1 Prozent?


Fortune 500 hat eine Liste von S&P 500-Unternehmen veröffentlicht, von denen angenommen werden kann, dass sie zusammen mit einigen Milliardären zu den oberen “1 Prozent” in den USA zählen. Die “Occupy Wall Street”-Proteste und deren weltweite Ausleger richten sich gegen dieses eine Prozent und machen die Finanz-Elite für ihre katastrophale wirtschaftliche Situation verantwortlich. Statt Gewinne zu investieren und so neue Arbeitsplätze zu schaffen, werden Bonuszahlungen in Millionenhöhe an Einzelpersonen ausgeschüttet. Banken leihen sich Dollars zu null Prozent von der Fed und verleihen das Geld zu fünf Prozent weiter und erwirtschaften auf diese Weise Milliardengewinne. So zumindest lauten die Vorwürfe. Doch von wem ist hier eigentlich genau die Rede? Im Folgenden sehen Sie die Auflistung einiger Unternehmen und Zahlen, die mit Summen in schwindelerregenden Höhen jonglieren. Alle Zahlen sind aus 2010.
Die größten Banken der Welt
1. Bank of America
2. Barclays Capital
3. Citigroup
4. Credit Suisse
5. Deutsche Bank
6. Goldman Sachs
7. JPMorgan Chase
8. Morgan Stanley
9. Nomura Securities
10. UBS
11. Wells Fargo Securities
Die Gewinne der größten Finanzdienstleister in den USA
1. Fannie Mae 153,82 Milliarden Dollar
2. General Electric: 151,62 Milliarden Dollar
3. Freddie Mac: 98,36 Milliarden Dollar
4. INTL FCStone: 46,94 Milliarden Dollar
5. Marsh & McLennan: 10,93 Milliarden Dollar
6. Ameriprise Financial: 10,04 Milliarden Dollar
7. Aon: 8,51 Milliarden Dollar
8. SLM: 6,77 Milliarden Dollar
Die Gewinne der größten US-Geschäftsbanken
1. Bank of America Corp: 134,19 Milliarden Dollar
2. JP Morgan Chase & Co.: 115,47 Milliarden Dollar
3. Citigroup: 111,05 Milliarden Dollar
4. Well Fargo: 93,24 Milliarden Dollar
5. Goldman Sachs Group: 45,96 Milliarden Dollar
6. Morgan Stanley: 39,32 Milliarden Dollar
7. American Express: 30,24 Milliarden Dollar
8. US Bancorp: 20,51 Milliarden Dollar
9. Capital One Financial: 19,06 Milliarden Dollar
10. Ally Financial: 17,37 Milliarden Dollar
Die Gewinne der größten Öl-Unternehmen in den USA
1. Exxon Mobil: 354,67 Milliarden Dollar
2. Chevron: 196,33 Milliarden Dollar
3. Conoco Philips: 184,96 Milliarden Dollar
4. Valero Energy: 86,03 Milliarden Dollar
5. Marathon Oil: 68,41 Milliarden Dollar
6. Sunoco: 35,54 Milliarden Dollar
7. Hess: 34,61 Milliarden Dollar
8. Murphy Oil: 23,34 Milliarden Dollar
9. Tesoro: 20,25 Milliarden Dollar
10. Holly: 8,32 Milliarden Dollar
Die Gewinne der größten Öl-& Gasversorger in den USA
1. Halliburton: 17,97 Millionen Dollar
2. Baker Hughes: 14,41 Millionen Dollar
3. National Oilwell Varco: 12,15 Millionen Dollar
4. Cameron International: 6,13 Millionen Dollar
Die Gewinne der größten Waffen- und Luftfahrt-Unternehmen in den USA
1. Boeing: 64,30 Milliarden Dollar
2. United Technologies: 54,32 Milliarden Dollar
3. Lockheed Martin: 46,89 Milliarden Dollar
4. Northrop Grumman: 34,75 Milliarden Dollar
5. Honeywell International: 33,37 Milliarden Dollar
6. General Dynamics: 32,46 Milliarden Dollar
7. Raytheon: 25,18 Milliarden Dollar
8. L-3 Communications: 15,68 Milliarden Dollar
9. ITT: 11,15 Milliarden Dollar
10. Textron: 10,52 Milliarden Dollar
Die Gewinne der größten Automobilhersteller und -Zulieferer
1. General Motors: 135,59 Milliarden Dollar
2. Ford Motors: 128,95 Milliarden Dollar
3. Chrysler Group: 41,94 Milliarden Dollar
4. Johnson Controls: 34,30 Milliarden Dollar
5. Goodyear Tire & Rubber: 18,83 Milliarden Dollar
6. TRW Automotive Holdings: 14,38 Milliarden Dollar
7. Navistar International: 12,14 Milliarden Dollar
8. Lear: 11,95 Milliarden Dollar
9. Paccar: 10,29 Milliarden Dollar
10. Oshkosh: 9,84 Milliarden Dollar
US-Millionäre im Kongress
Tatsächlich sind etwa ein Prozent der US-Amerikaner Millionäre. Von den 435 Mitgliedern des US-Kongresses sind gegenwärtig 244 Millionäre, davon 138 Republikaner und und 106 Demokraten. Dies entspricht einer Quote von rund 46 Prozent. Laut NPR gibt es vermutlich zahlreiche weitere Millionäre im Kongress, da Abgeordnete in den USA den Wert ihrer Privathäuser und weitere Anlagen nicht angeben müssen. Im Folgenden eine Liste der 20 wohlhabendsten Kongress-Mitglieder und deren (bekannte) Vermögen:
1. Rep. Darrell Issa (Republikaner-Calif.): 303 Millionen Dollar
2. Sen. John Kerry (Demokraten-Mass.): 238 Millionen Dollar
3. Sen. Mark Warner (Demokraten-Va.): 174 Millionen Dollar
4. Rep. Jared Polis (Demokraten-Colo.): 160 Millionen Dollar
5. Sen. Herb Kohl (Demokraten-Wis.): 160 Millionen Dollar
6. Rep. Vernon Buchanan (Republikaner-Fla.): 148 Millionen Dollar
7. Rep. Michael McCaul (Republikaner, Texas): 137 Millionen Dollar
8. Sen. James Risch (Republikaner-Idaho): 109 Millionen Dollar
9. Sen. Jay Rockefeller (Demokraten, W.Va.): 98 Millionen Dollar
10. Sen. Richard Blumenthal (Demokraten-Conn.): 94 Millionen Dollar
11. Sen. Dianne Feinstein (Demokraten-Calif.): 77 Millionen Dollar
12. Sen. Frank Lautenberg (Demokraten-N.J.): 76 Millionen Dollar
13. Rep. Nancy Pelosi (Demokraten-Calif.): 58 Millionen Dollar
14. Rep. Gary Miller (Republikaner-Calif.): 51 Millionen Dollar
15. Sen. Bob Corker (Republikaner-Tenn.): 50 Millionen Dollar
16. Rep. Diane Lynn Black (Republikaner-Tenn.): 49 Millionen Dollar
17. Rep. Rodney Frelinghuysen (Republikaner-N.J.): 43 Millionen Dollar
18. Rep. Richard Berg (Republikaner-N.D.): 39 Millionen Dollar
19. Rep. Nita Lowey (Demokraten-N.Y.): 39 Millionen Dollar
20. Rep. Kenny Marchant (Republikaner-Texas): 38 Millionen Dollar
Spendengelder für die Obama-Wahl 2008
1. University of California: 1,6 Millionen Dollar
2. Goldman Sachs: 1 Millionen Dollar
3. Harvard University: 0,85 Millionen Dollar
4. Microsoft Corp.: 0,83 Millionen Dollar
5. Google Inc.: 0,80 Millionen Dollar
6. Citigroup Inc.: 0,70 Millionen Dollar
7. JPMorgan Chase & Co.: 0,69 Millionen Dollar
8. Time Warner: 0,59 Millionen Dollar
9. Sidley Austin LLP: 0,58 Millionen Dollar
10. Stanford University: 0,58 Millionen Dollar
11. National Amusements Inc.: 0,55 Millionen Dollar
12. UBS AG: 0,54 Millionen Dollar
13. Wilmerhale Llp: 0,54 Millionen Dollar
14. Skadden, Arps et al: 0,53 Millionen Dollar
15. IBM Corp: 0,52 Millionen Dollar
16. Columbia University: 0,52 Millionen Dollar
17. Morgan Stanley: 0,51 Millionen Dollar
18. General Electric: 0,49 Millionen Dollar
19. U.S. Government: 0,49 Millionen Dollar
20. Latham & Watkins: 0,49 Millionen Dollar
Spendengelder für die Bush-Wahl 2004
1. Morgan Stanley: 603’480 Dollar
2. Merrill Lynch: 586’254 Dollar
3. PricewaterhouseCoopers: 514’250 Dollar
4. UBS AG: 474’325 Dollar
5. Goldman Sachs: 394’600 Dollar
6. Lehman Brothers: 361’525 Dollar
7. MBNA Corp: 350’350 Dollar
8. Credit Suisse Group: 326’040 Dollar
9. Citigroup Inc.: 320’820 Dollar
10. Bear Stearns: 313’150 Dollar
11. Ernst & Young: 305’140 Dollar
12. US Government: 295’786 Dollar
13. Deloitte LLP: 292’250 Dollar
14. Wachovia Corp.: 279’310 Dollar
15. US Dept of Defense: 279’157 Dollar
16. Ameriquest Capital: 253’130 Dollar
17. US Dept of State: 225’330 Dollar
18. Blank Rome LLP: 225’150 Dollar
19. Bank of America: 218’261 Dollar
20.AT&T Inc.: 214’920 Dollar
Die 20 reichsten US-Amerikaner
1. Bill Gates von Microsoft: 59 Milliarden Dollar
2. Warren Buffet von Berkshire Hathaway: 39 Milliarden Dollar
3. Larry Ellison von Oracle: 33 Milliarden Dollar
4. Charles Koch: 25 Milliarden Dollar
5. David Koch: 25 Milliarden Dollar
6. Christy Walton von Wal-Mart: 24,5 Milliarden Dollar
7. George Soros: 22 Milliarden Dollar
8. Sheldon Adelson: 21,5 Milliarden Dollar
9. Jim Walton von Wal-Mart: 21,1 Milliarden Dollar
10. Alice Walton von Wal-Mart: 20,9 Milliarden Dollar
11. S. Robson Walton von Wal-Mart: 20,5 Milliarden Dollar
12. Michael Bloomberg von Bloomberg LP: 19,5 Milliarden Dollar
13. Jeff Bezos von Amazon.com: 19,1 Milliarden Dollar
14. Mark Zuckergerg von Facebook: 17,5 Milliarden Dollar
15. Surgey Brin von Google: 16,7 Milliarden Dollar
16. Larry Page von Google: 16,7 Milliarden Dollar
17. John Paulson: 15,5 Milliarden Dollar
18. Michael Dell von Dell: 15 Milliarden Dollar
19. Steve Ballmer von Microsoft: 13,9 Milliarden Dollar
20. Forrest Mars: 13,8 Milliarden Dollar


Quellen: www.gegenfrage.com, PressTV, Forbes, NPR, Fortune500

Dienstag, 18. Oktober 2011

Kaum hat die Revolution begonnen werden die Libertären zu schmollenden Spaßbremsen

Hallo liebe Lesende,

vergangenen Samstag den 15.10.2011 hat sich in allen größeren Städten, wohlgemerkt in der gesamten westlich dominierten Welt, die seit langem überfällige Protestbewegung auf der Straße manifestiert. Auch in Nürnberg trafen sich mehrere Gruppen vor der Lorenzkirche um gegen die undemokratischen Zustände in unserem Land, gegen die Bankenrettung und die damit verbundene breite Enteignung der deutschen Steuerzahler zu protestieren. Aufgerufen zu der Aktion haben Occupy Nürnberg, Echte Demokratie Jetzt und New European Resistance (Nürnberger Lichter Treff).

Trotz einer breiten Masse an Gegenveranstaltungen (Der 1.FCN spielte zeitgleich, die Müllabfuhr und andere Behörden hatten Tag der offenen Tür, ebenso fand zeitgleich eine Demonstration des Sozialforums gegen die Preiserhöhung der VAG statt) trafen sich ca. einhundert Menschen unter dem Banner der Occupy-Bewegung. Die Gruppe war gut durch gemischt, vornehmlich Junge sowie einige verstreute ältere Mitmenschen, der Anteil von Männern und Frauen hielt sich in etwa die Waage, anwesend waren auch einige ausländische Mitbürger die z.B. auf die Ausbeutung Südamerikas aufmerksam machten. Was mich persönlich sehr stutzig machte, war eine Gruppe von Iranern die sich am Rande der Veranstaltung dazu drängelten um die "Befreiung" des Irans zu fordern und auf Menschenrechtsverletzungen durch das derzeitige Regime hinzuweisen.

Viele der Anwesenden hatten nicht im geringsten eine Vorstellung davon wie denn die Dinge gegen die man Protestiert zu ändern wären, lediglich die liebenswerten Hippies von der "New European Resistance" waren mit Schildern ausgestattet auf denen Sie kostenlose Umarmungen versprachen - Liebe ist schon mal ein guter Lösungsansatz!
Dennoch befand sich der Eine oder Andere gut aufgeklärte Bürger unter den versammelten, ich konnte unter anderem ein kurzes Gespräch über die "BRD GmbH" führen. Leider sah ich keine Vertreter der Libertären gesinnung und auch keine Fähnchen auf denen "Partei der Vernunft" stand. Diesen Umstand finde ich sehr schade, da ich persönlich Anarchist bin und somit die politischen Ansichten der Liertären den meinen ziemlich nahe kommen - ich will eben einfach meine Freiheit und niemand hat mir irgendwelche Befehle zu geben!!!

Nun kommen wir zu dem Punkt der dem Artikel zu seiner Überschrift verhalf. Das fehlen der libertären Kräfte ist dadurch erklärt das ihre führenden Idole wie beispielsweise Oliver Janich (PDV) oder Alexander Benesch (Infokrieg.tv) von der Teilnahme an der Occupy-Bewegung abraten. Janich redet in seinem Artikel oberlehrerhaft über die "künstliche Opposition der NWO", kurz und unwesentlich zusammengefasst: George Soros - Tavistok - pöser pöser Sozialismus. Das ist meiner Meinung nach ein Fehler, denn diese neue Bewegung ist sehr populär in einer Gesellschaft die aus Popkultur besteht.

Mal ehrlich, das die Eliten versuchen werden die Bewegung zu lenken war doch vorher klar. Aber längst nicht alle sind so doof das sie das nicht durchschauen. Anstatt konstruktiv mit zu mischen und Boden zu gewinnen stellt man sich mal wieder schmollend in die Ecke und sagt: "Wir habens wiedermal besser gewusst, die übliche Verschwörung gegen den armen kleinen Kapitalismus eben - und überhaupt, wer die österreicheische Schule nicht kennt darf sowieso nicht mitreden weil ungebildet." Sodann jammert man darüber das man als "neokapitalistisch" diffamiert wird.

Eine nicht ganz geringe Gruppe die am Samstag an der Demo teilnahmen waren allein erziehende Mütter, eine der Gesellschaftsgruppen die von HartzIV abhängig sind und somit zu den 20% der deutschen Bevölkerung zählen die an der Armutsgrenze leben. Einige von denen waren sehr engagiert in Sachen "Bedingungsloses Grundeinkommen" - für Frauen bedeutet Freiheit vor allem das sie sich keine Sorgen um sich und ihr Kind machen müssen. Das ist wohl einer der Gründe dafür warum das Bedingungslose Grundeinkommen bei den Protestlern total Populär ist, während der Kapitalismus dagegen total unpopulär ist und auch die PDV unpopulär wäre, wenn sie denn jemand dort kennen würde! (meine sowie Manuels persönliche Meinung zum BGE)

In meinen Augen ist es unverzichtbar das die PDV sich viel mehr mit den Sozialen Problemen auseinandersetzt um den Leuten in der Hinsicht eine Lösung anzubieten. Jedesmal wenn Alexander Benesch in seiner TV-Show auf das Grundeinkommen angesprochen wird, laviert er sich geschickt wie ein Spitzenpolitiker aus der Affaire in dem er die libertären Grundsätze wiederholt und die Antwort auf die eigentliche Frage umgeht - das kommt alles andere als "Souverän" rüber o.k. Mann muß über soziale Grundsicherung reden - immerhin ist Sie ein Menschenrecht - mann muss über Bafög (Bildung als Bürgerrecht und Bürgerpflicht)  reden, über Renten und Sozialsysteme und man braucht einen Lösungsansatz der das Zeug hat populär zu werden, da man ansonsten die nächsten zehn Jahre in der Bedeutungslosigkeit dahin dämmert! Der Hauptgrund für mein nicht erbrachtes Engagement der PDV gegenüber ist das scheinbar fehlende soziale Gewissen dieser Partei!

Ich finde es zudem nicht fair von Janich Wolfram Siener so scharf anzugreifen und ihm jedes Wort im Mund herum zu drehen, ich meine der Typ ist erst 20, für die Leitmedien eine Möglichkeit den Eindruck zu erwecken es handle sich fornehmlich um junge Leute in der Bewegung. Ich denke nicht nur ich habe den Subjektiven eindruck das sowohl Benesch als auch Janich unter einer Sozialismus/Kommunismus-Phobie leiden und jeden der irgendetwas Soziales fordert gleich in diese Ecke stellen. Ich habe die Infokrieg Sendung vom 12.10. gesehen, dabei hatte Siener etwas wichtiges gesagt, nämlich das die Bewegung basisdemokratisch ist und man durchaus über Alles miteinander reden könne (Auch wenn ich schon mitbekommen habe das die libertären Vorderungen auf dem Occupy-Wiki wieder gelöscht wurden). Meiner Meinung nach besteht eine Möglichkeit das echte Demokratie aus dieser Bewegung geboren wird. Deshalb würde ich sagen probieren wir es, lasst uns als libertäre teilnehmen an dieser Bewegung, drängen wir uns mit hinein und versuchen etwas zum Positiven zu verändern anstatt von vornherein zu sagen: "alles doof". Falls auf dem Wege der Diskussion mit den pösen "Sozialisten" nichts erreicht wird kann man sich medienwirksam von der Bewegung abspalten und eine reelle Opposition aufbauen! Fakt ist, eine Bewegung die sich 99% auf die Fahnen schreibt wird niemals libertär werden, dennoch sollten die libertären Teil dieser Bewegung sein.
Für den Fall das das Schreckensszenario einer Sozialistischen EUDSSR dann tatsächlich eintritt hat man immer noch die Möglichkeit sich nach der UN-Resulution /56 /83 zu einer natürlichen Person zu erklären und in staatliche Selbstverwaltung zu gehen (Peter Frühwald bietet dies als Dienstleistung an). Natürlich sollte man das Ticket für die Flucht ins Südamerikanische Exil immer griffbereit rumliegen haben und auch den Antrag auf Asyl für politisch Verfolgte immer in der Tasche tragen - mit anderen Worten, wer schlau ist weiß wann er abhauen muss, soviel noch dazu, aber bis dahin bleibt mir nur der Kampf hier in der Heimat!

Hier noch ein sehr gelungenes Video von dem Youtuber VoodooPanz über die Occupy-Bewegung in Köln, man sieht denke ich sehr gut anhand der Schilder und Transparente das einige Leute darunter sind die etwas verstanden haben (leider will VoodooPanz nicht eingebettet werden). Ein Video über die Aktion in Nürnberg ist bereits in Arbeit und wird demnächst auf diesem Blog veröffentlicht.

Im übrigen werden negative Auslassungen in der Kommentarsektion betreffend meiner Rechtschreibung nicht dazu führen das Selbige sich verbessert, also lasst es bleiben ;-)

Autor: Stefan (Sockeloco Infotainment)

Quellen im Text verlinkt.


Montag, 17. Oktober 2011

Schreibt euch nicht ab, denn wir werden täglich mehr!

Ein Beitrag von MacBeth (wake up germany)

„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“
-Mahatma Gandhi-

Wir sind Grenzgänger, die nach Plan verfahren! 


(Grenzgänger sind:
Infokrieger,
Die Partei der Vernunft,
Aktionsbündnis direkte Demokratie,
Anonymous,
Freiwilligfrei.de,
Bürgerinitiative Sauberer Himmel,
Wissensmanufaktur,
Netzwerk-Bildungsfreiheit
Kulturstudio,
Compact-Magazin,
Kopp-Online,
Nachdenkseiten.de)


JA, wir sind diejenigen, die von den Massenmedien komplett ignoriert werden!
JA, wir werden auch von einem Großteil der Aktivisten belächelt.
UND JA, es stimmt tatsächlich, dass wir diejenigen sind, die von anderen als

verrückte Spinner,
Schwachköpfe,
Idioten,
Verschwörungstheoretiker,
Faschisten,
Nazis,
Antisemiten,
ESOspinner,
Verbrecher,
Egoisten,
und Raubtierkapitalisten,

beschimpft und diffamiert werden.

Doch wisst ihr was?

Ich möchte euch eine traurige Botschaft mitteilen. 

**Dies geht an all jene, die uns versuchen zu zensieren und uns gegenüber voreingenommen sind**

Ihr gebt uns noch mehr Ansporn!
Genau diese Angriffe gegen uns machen unsere Front schlagkräftiger.
Es ist wie ein Naturgesetz, genau soviel Energie, die ihr in uns verschwendet, soviel Energie fließt auch wieder zurück.
Durch eure Äusserungen macht ihr uns erst richtig bekannt und jeder selbständig denkende und handelnde Mensch, der durch euch auf uns aufmerksam wurde, wird der Sache nachgehen und sich ein eigenes Urteil über uns bilden.

Wieso beleidigt ihr die Intelligenz all jener, die uns noch nicht kennen, indem ihr ihnen, durch eure abwertenden Äusserungen uns gegenüber das Recht absprecht, dass sie zu dumm wären selbst darauf zu kommen, wenn ihr denn wirklich Recht hättet. Ihr behandelt eure Mitmenschen wie kleine Kinder, denen man Angst machen muss, um eine Sache sein zu lassen. Wenn das Kind beispielsweise noch nicht schlafen gehen möchte, dann schüttelt ihr mit dem Zeigefinger und droht, dem Kind, dass wenn es nicht ins Bett geht, vom bösen Wolf gefressen wird.

Auf das aktuelle Beispiel bezogen:

"Schau diese Schuldigen an! Du willst dich doch nicht auch mit denen einlassen! Du willst doch nicht auch zum Schuldigen werden, hab ich Recht? Ja natürlich hab ich Recht. So und jetzt lass uns wieder über den neusten Klatsch und Tratsch reden, bevor mein Kaffee noch kalt wird!"

Genau so seid ihr! Ihr versucht die aufkeimende Neugier eurer Mitmenschen im Keim zu ersticken!
Lasst sie doch bitte mit uns persönlich über die Themen diskutieren, die sie interessieren.
Nur ein einziges Mal! Mehr verlangen wir garnicht! Ihr werdet es sicher nicht bereuen, wenn ihr uns respektvoll und aufgeschlossen, aber kritisch gegenüber tretet!

Nach längere Recherche oder Diskussion wird jeder, der nicht zu ignorant, zu stolz, oder zu dämlich ist, unsere ideologiefreien  in sich schlüssigen, logisch ableitbaren  Argumentationsketten selbst  ausnahmslos erkennen, und feststellen müssen, dass wir ja garnicht so falsch liegen können, und das wir zu Unrecht beschimpft wurden, wahrscheinlicher aber aus einer tieferen Absicht heraus.
Auch wenn ihr euch von uns distanziert, werden wir immer wieder zu euch zurück kommen und versuchen euch in eine sachliche, vernünftige, ideologiefreie Diskussion zu verwickeln.
Sicher! Wir werden auch eure Argumente anhören, darüber nachdenken und sollten sie nicht schlüssig sein bzw. substanzlos, werden wir sie leicht entkräften können. Habt keine Angst, wir beißen nicht! Wir sind genauso an einer besseren Welt interessiert, wie eben die meisten von euch auch.
Nur, dass wir eben mit euch über unsere Pläne sprechen möchten, um zu testen, ob sie euren Argumenten standhalten und, um auch vereinzelte neue interessante Informationen von euch zu erfahren.

Wir werden weiter kämpfen! Wir werden täglich mehr und bald werden wir euch eines besseren belehren. Denn unsere Forderungen sind die friedlichsten, freiheitlichsten, gerechtesten, logischsten, philosophischsten, ehrlichsten, sozialsten und umweltfreundlichsten!
Wir fordern lediglich einen fairen Diskurs, um euch unsere Standpunkte erklären zu können, sodass ihr sie versteht!

Ihr sollt uns natürlich nichts glauben! NIEMALS!
Erlaubt euch aber bitte erst dann ein Urteil über uns, wenn ihr ausführlich über uns und unsere Themen rechechiert habt, euch vielseitige Meinungen anderer eingeholt habt und ihr natürlich auch erst alle eure unklaren Fragen, über unsere Ideen gestellt habt und ihr uns dann auführlich erklären und ausreden lasst.

"Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!"

So einfach ist das ;-)

Libertäre Grüße,

Macbeth

Sonntag, 16. Oktober 2011

Aktenzeichen "Occupy" - Echte Revolution oder gesteuerte Opposition ?

Ein Bericht aus Frankfurt:


Nun sind wir wieder zurück aus Frankfurt und für mich bleibt doch überwiegend etwas mulmiges zurück, wobei es hier und dort doch durchaus gewisse Lichtblicke gab bei der Veranstaltung !

Es hies eigentlich bevor wir zur Demo kamen die Polizei erwartet angeblich nichts großes, wonach es nach dem wir unser Auto abstellten und zum Demoplatz liefen auch aussah. Weit und breit war keine Polizei zu sehen... mal hier ein Polzeibus mal dort aber ich dachte mir, die werden hier immer stehen und bewachen die Bank.... sind wir hier eigentlich richtig !?!? Als wir dann ein paar Leute mit Transparenten sahen folgten wir diesen aber selbst am Platz wo die Eröffnungsrede stattfand war fast keine Polizei zu sehen und das bei gut 5000 Menschen! Ich fragte mich...was geht hier eigentlich ab !?! Man hat es hier mit potentiellen "Wutbürgern" zu tun die vielleicht ausrasten könnten und die Polizei schickt nur nur ein oder zwei Hand voll Streifenwagen bei der Menschenmenge ? Da hatten wir bei unserer Kreideaktion in Nürnberg fast mit mehr Polizei zu kämpfen als dort. Selbst am späteren Versammlungsort wo auch alles friedlich blieb, war nichts groß von Polizeikräften zu sehen... um genau zu sein ich sah nur 3 Streifenwagen. Dafür aber jede menge Vertreter der Mainstream Presse.   ARD/ZDF, RTL waren mit Übertragungswagen da , DLF, und Örtliche Presse sah man auch... vermutlich waren es noch einige mehr. 
Und wieder dachte ich mir was läuft hier eigentlich ? Die wirklich harten Themen werden sonst Boykottiert dafür hat man aber Polizeikräfte im Überfluss die sich um einen fürsorglich kümmert. Bei einer Demo wo es eigentlich den Mächtigen an den Kragen gehen sollte, lässt sich keine Polizei sehen dafür wird man von den Massenmedien
gepushed, Interviewed und gefilmt ! Irgendwas stinkt hier gewaltig....


Warum ist das so? Haben DIE von den Demonstranten nichts zu befürchten ? Ich glaube fast ja, denn bei Organisationen und Bewegungen vor denen man etwas zu fürchten hat, dort wird ganz anders agiert. Trotz einiger vereinzelter Lichtblicke die es bei der Abschlusskundgebung gab (es folgen hierzu noch einige Videos in kürze) vermute ich dass es grösten teils gesteuerte Opposition ist. Oliver Janich und Jürgen Elsässer haben u.a. zwei sehr gute Artikel zum Thema geschrieben !

Ich ging u.a. dorthin um mir mein eigenes Bild von den Leuten dort zu machen. Was ich jedoch allein in der ersten Stunde hörte, hat mir eigentlich schon fast gereicht und wollte fast schon wieder zu meinem Auto gehen. Es war eine massive Hetze gegen Kapitalismus (Dabei leben wir eigentlich nichtmal in einem wirklichen, nur checken das die wenigsten...), Es war der Ruf nach mehr Kontrolle durch Staat für die Banken, es war der Ruf nach einer neuen Wirtschaftsordnung, und man solle sich unter anderem die Zeitgeist Filme ansehen. Da brauchte ich dann erstmal eine kurze Auszeit....! 

Klar... es sind extrem viele vor Ort die keinen Plan haben oder gerade erst am "aufwachen" sind, aber wenn man diesen Leuten solche Infos gibt, dann ist das meines Erachtens ziemlich gefährlich für jemanden der noch nicht wirklich gefestigt ist in der ganzen Materie statt für jemanden der das einzuordnen weis. Wer da in seiner Orientierungsphase an die falschen Impulsgeber und Organisationen gerät der befindet sich glaub ich relativ schnell auf der "schiefen" Bahn.


Positv fand ich jedoch daß gegen ende so ziemlich jedem das Mikrofon offen stand der etwas sagen wollte ! Es entwickelte sich ein richtiger Wettstreit der Meinungen und der verschiedenen Lösungsansätze. Zwischen z.B. Silvio Gesell´s Freigeld Anhängern und Leuten die das ganze gleich wieder debunked haben zwischen Leuten die Tacheles bzgl. Rotschild, Rockefeller und dem Fiatgeld geredet haben und anderen die das als Verschwörungstheorie abgetan haben uvm. Sehr interessant. Jedenfalls allein diese öffentliche Debatte war es fast wert. Leider war es so ziemlich das einzige..
Einer sagte:" Leute wacht auf ... es ist zwar schön dass ihr alle da seid und dass ihr schilder mit euch rumtragt wo drauf steht wir sind 99%.... Falsch ihr seid nichtmal 1% dieser Stadt !"  zu dem Zeitpunkt waren gegen Abend dann nur noch ca. 1000 leute da, aber es wurden zumindest die Harten Themen noch angekratzt anstatt wie Attac & Co vorher rumzuschwurbeln von Neuer Wirtschaftsordnung usw.. 

Fazit: Es war ein Tag der durchwachsenen Gefühle ! Man konnte manchmal die Augen innerlich verdrehen wegen der Unglaublichkeiten die man hörte, auf der anderen Seite waren aber genauso auch einzelne Lichtblicke zu erkennen. Jedenfalls hatten wir gute Gespräche mit u.a. einem ehemaligen ZDF Mitarbeiter und einigen anderen Jungen angehenden Journalisten. Im großen und ganzen teile ich jedoch die Meinung von Oliver Janich und Jürgen Elsässer zu dem Thema. Ich bin jedenfalls gespannt wohin das ganzen noch führt und wie weit die scheinheiligen Medienhuren das ganze noch aufbauschen und darüber berichten. 


Soweit erst mal...der erste Eindruck aus Frankfurt. Wir bleiben an der Sache dran....
Ich hoffe dass der Nürnberger Bericht in kürze auch bald online geht...

Mike

Samstag, 15. Oktober 2011

Live aus Frankfurt (Der erste Versuch live zu senden)

Um ca. 12 Uhr werden wir versuchen einen Live Broadcast für ein paar min aus Frankfurt zu machen via Handy & Ustream.
Falls dies klappt werden wir ungefähr alle volle Stunde für ein paar min versuchen zu senden. Dies ist lediglich ein Test und wir bitten daher jegliche Art der Panne zu entschuldigen ;-)

Hier die gespeicherten Videos:
http://www.ustream.tv/recorded/17888468

Freitag, 14. Oktober 2011

Occupy Frankfurt & Nürberg unter der Lupe

Ein paar Leute von unserem Stammtisch werden morgen  am 15.10. mit von der Partie sein und insbesondere das Frankfurter & Nürnberger Event genau und genau unter die Lupe nehmen.  Wir werden versuchen mit Leuten zu plaudern, zu Filmen und uns von der Bewegung die da empor schießt einen Eindruck machen.


In kürze werden wir hier auch Bild und Videomaterial darüber veröffentlichen und selbstverständlich auch einen Bericht dazu schreiben.

Echte Demokratie Jetzt - Niemand rechnet mit Dir!


Donnerstag, 13. Oktober 2011

Bushido und Sido : Freimaurer und Illuminaten

Mit den neuen Tracks versuchen Bushido und Sido offensichtlich sich mal wieder ins Gespräch zu bringen. Geflutet mit Symbolik aus Logen und Orgien bringen Sie nun eine neue Scheibe in den Handel, 23. Betrachtet man, wie ruhig es um die beiden ehemaligen Spitzenrapper geworden ist, bekommt man das Gefühl, es handelt sich um eine PR-Maßnahme. Die Songs selber laden zumindest nicht zum widerholten anhören an. 
 
Wenn nichts mehr geht, dann gehen Stars manchesmal ungewöhnliche Wege. Ein Skandal ist da besser als keine Promotion, so der Gedanke vermutlich. Die neuen Tracks der beiden Rapper sind aufgeladen mit dem Verbotenem und bedienen die Klischees mancher Szene. Bereits jetzt wird in etlichen Foren diskutiert, ob Sido und Bushido nun auf die dunkle Seite der Macht gewechselt sind. Da man sich nicht die Mühe machte die Symbolik zu verstecken, sondern die Videos überlaufen, ist dieses jedoch eher unwahrscheinlich.

Zumindest in weiten Teilen ist die Symbolik der Realität sehr nah angelehnt. Sowohl die Kleidung der Logenbrüder als auch die Utensilien entsprechen der tatsächlichen Logenausrichtung. Um auch noch den letzten Hype mitzunehmen, fehlen natürlich auch die Vampire nicht und in seinem Track “So mach ich es” wird noch eine wilde Orgie eingebaut. Wäre der Text ein anderer, hätte man tatsächlich etwas aus diesen Videos machen können, so jedoch sieht es ein wenig nach dem verzweifelten Versuch aus, ein bisschen die Menge zu schocken um nicht im Tümpel der Vergessenheit zu versinken.

Hier noch die beiden Videos, wovon eines ab 18 ist, wegen der Orgien etc.




Artikel zum Thema bei 20min.ch :
http://www.20min.ch/life/musik/story/Bushido-und-Sido-flirten-mit-den-Illuminaten-13910439


Quelle: Cheffe (infokriegernews.de)

Dienstag, 11. Oktober 2011

Slowakei stimmt gegen erweiterten Euro-Rettungsfonds

Update 12.10.2011:
Die Ganze Abstimmung ist praktisch schon wieder hinfällig... warum wundert mich das nicht :-(

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Die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms ist am slowakischen Parlament gescheitert, zumindest vorerst. Die Regierung der Premierministerin Radicova ist am Ende.
Sie pokerte hoch und verlor: Obwohl Iveta Radicova noch im vergangenen Wahlkampf gegen Hilfen für Griechenland gewettert hatte, setzte sie am Dienstag alles auf die Euro-Karte. Die slowakische Premierministerin verknüpfte ihr politisches Schicksal mit der Erweiterung des Euro-Rettungsschirms EFSF – und stürzte durch die Ablehnung mitsamt ihrer Regierung.


Foto: dpa/DPA Die slowakische Premierministerin Iveta Radicova stürzt über die Euro-Abstimmung
„Die Vertrauenswürdigkeit der Slowakei hat für mich Priorität“, hatte die 54-Jährige noch vor dem Votum gesagt. Weil sie die Abstimmung mit der Vertrauensfrage verbunden hatte und ihr der neoliberale Koalitionspartner SaS wie auch die Opposition die Gefolgschaft verweigerten, zerbrach ihre erst seit Juli 2010 amtierenden Regierung.
Mit ihrem Werben für die Reform des Euro-Rettungsschirms vollzog Radicova eine deutliche Kehrtwende. Noch 2010 machte sie Wahlkampf mit der Parole: „Slowakische Rentner sollen nicht für reichere Griechen zahlen müssen!“ Auch mit diesen Sprüchen verdrängten die vier bürgerlichen Parteien schließlich den bisherigen sozialdemokratischen Premierminister Robert Fico.
Sofort nach dem Regierungsantritt sorgte das Radicova-Kabinett dafür, dass sich die Slowakei als einziges Mitgliedsland der Eurozone nicht an der Griechenlandhilfe beteiligte.
Anfangs waren sich Radicova und ihre Koalitionspartner einig darin, alle Pläne zum Euro-Rettungsschirm abzulehnen: Es sei ein Fehler, „Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen“, hieß es in der Koalition einhellig.
Obwohl diese Haltung auch sinngemäß im Regierungsprogramm festgeschrieben wurde, hält inzwischen nur noch die neoliberale SaS daran fest. Radicova begründete ihre Umdenken schon Ende Juli 2011: „Jetzt geht es nicht mehr um einzelne Länder, sondern um den Euro an sich.“

Die studierte Soziologin hatte sich dem Kampf gegen Korruption verschrieben und sich auch dadurch die Zuneigung der slowakischen Bevölkerung gesichert. Sie war nicht nur die erste Frau, die in der traditionell männerdominierten slowakischen Politik eine Regierung führte. Mit ihr hatte erstmals auch eine Regierungschefin nicht zugleich den Parteivorsitz inne.
Nach ihrem Studium hatte Radicova unter anderem in der Slowakischen Akademie der Wissenschaften gearbeitet. Später stand sie an der Spitze des Zentrums für Analysen der Sozialpolitik und war Gastprofessorin an mehreren Universitäten in Europa und den USA.
Mit der Politik kam sie zuerst nach dem Sturz des kommunistischen Regimes in der Tschechoslowakei in Berührung. Mitglied der slowakischen Regierung wurde die Mutter einer Tochter erstmals 2005. Im selben Jahr starb ihr Ehemann.
Innerhalb ihrer christlich-liberalen Partei SDKU haben Parteichef und Außenminister Mikulas Dzurinda und Finanzminister Ivan Miklos das Sagen. Beiden wurde in den vergangenen Monaten immer wieder vorgeworfen, gegen Radicova zu intrigieren und auf ihren Sturz hinzuarbeiten. 

Quelle: Welt.de

Samstag, 8. Oktober 2011

Das Ergebnis der Untersuchung über die Strahlenbelastung in der VAG Nürnberg

Am Sonntag den 02.10.2011 haben wir wie schon angekündigt eine Messung in der Nürnberger U-Bahn und z.T. auch oberirdisch an den Hauptverkehrsadern wie dem Nürnberger Hauptbahnhof und dem Plärrer durchgeführt.




 
Die folgenden Messergebnisse sind keine exakten Werte da während der Messung in näherer Umgebung z.T. telefoniert wurde was durchaus auch einen Einfluss auf die Messung hatte.

Wir haben bei den jeweiligen Bahnhöfen immer einen ungefähren Mittelwert notiert da der tatsächliche Wert durchaus Schwankungen von gut 300 Mykrowatt aufwies bei manchen Standorten.

Folgende Haltestellen haben wir besucht:
(In Klammer steht immer der Messwert in Mykrowatt pro Quadratmeter)

Fürth Hauptbahnhof : (10-20)
Jakobinenstrasse: (10-20)
Stadtgrenze: (30-40)
Muggenhof: (30-50)
Eberhardshof: (40-50)
Maximilianstrasse: (40-50)
Bärenschanzstrasse: (20-30)
Gostenhof: (100-200)
Plärrer 2.UG (40)
Plärrer 3.UG (20)
Plärrer EG: ( 500-1700)
Weisser Turm: (60-80)
Lorenzkirche: (200)
Zwischen Lorenzkirche & Hauptbahnhof (200-400)
Hauptbahnhof EG: (200-800)
2. UG:  (20)
3. UG:  (10)
Aufseßplatz: (300-400)
Maffeiplatz: (300-800)
Frankenstraße: (100-200)
Hasenbuck: (2000-3000)
Bauernfeindstraße: (100-150)
Messezentrum: (30-60)
Langwasser Nord: (30)
Scharfreiterring: (20-30)
Langwasser Mitte: (10-20)

Im Betriebshof der VAG Schweinau von wo die Busse parken bzw. wo die aktuellen Daten in die Bordcomputer der Busse übertragen werden, besteht eine Strahlung von knapp 100 Mykrowatt. 

Nachfolgend noch einige extrem wichtige Hintergrundinfos zu Grenzwerten und wie diese zustande kommen bzw. wer diese erstellt hat:
Vielleicht geht hier manchem nach dem Lesen das allseits bekannte Licht auf. ;-)

Das „Grenzwert-Lügen-Gebäude“
Das „gemeine Volk“ denkt, dass unterhalb gesetzlicher Grenzwerte keine
Gesundheitsgefährdung für die Menschen bestehen kann, da diese Werte
von „hochangesehenen Wissenschaftlern und Experten“ festgelegt wurden.
Der wichtigste Grenzwert für die Strahlenbelastung durch Mobilfunk in
Deutschland beträgt:
10.000.000 μW/m2 Grenzwert für die UMTS-Netze in Deutschland2
(Die natürliche Strahlung beträgt: 0,000001 μW/m²)

1. Ein privater Verein legt die Grenzwerte fest
Die in Deutschland gültigen Grenzwerte wurden von einem privaten (!)
16-köpfigen Verein (ICNIRP) empfohlen und von der Bundesregierung
als Gesetz (26. BImSchV) übernommen. Der damalige Vorsitzende des
industrienahen Gremiums der ICNIRP, Prof. Dr. Jürgen Bernhardt, sagte:
„Wenn man die Grenzwerte reduziert, dann macht man die Wirtschaft
kaputt, dann wird der Standort Deutschland gefährdet.“3
Prof. Dr. Neil Cherry, der im Auftrag der neuseeländischen Regierung
die Vorgaben des ICNIRP überprüfte, kam zu dem Ergebnis: „ernsthaft
fehlerhaft“, „ein Muster von Voreingenommenheit“, „absichtliche Verdrehungen.“

2. Der Grenzwert schützt nur vor Hitze
Der gültige Grenzwert orientiert sich an der Strahlenstärke, die innerhalb
von 30 Minuten einen leblosen (!) Körper um 1°C erwärmt (thermische
Wirkung). Dieser Wert wird um den Faktor 50 reduziert. Langzeitwirkungen
(über 30 Minuten) bleiben unberücksichtigt!
Prof. Bernhardt: „Zweifelsfrei verstanden haben wir bei den Funkwellen
nur die thermische Wirkung, und nur auf dieser Basis können wir derzeit
Grenzwerte festlegen. Es gibt darüber hinaus Hinweise auf krebsfördernde
Wirkungen und Störungen an der Zellmembran.“
Obwohl es (zahlreiche) Hinweise auf krebsfördernde Wirkungen gibt,
werden diese Hinweise bei der Festlegung der Grenzwerte vollständig
ignoriert und nur thermische Wirkungen (Hitze) zu Grunde gelegt!
Die ICNIRP-Richtlinien selbst sagen aus, dass uns der Grenzwert nur vor
„kurzfristigen, unmittelbaren gesundheitlichen Auswirkungen“ durch „erhöhte
Gewebetemperaturen“ schützt. Alle Fachleute sind sich einig, dass (z. B.)
von WLAN keine Wärmegefahr ausgeht. Die Grenzwerte schützen vor
etwas, was letztlich gar keine Gefährdung darstellt. Bei der Grenzwertfestlegung
wurden die nichtthermischen, biologischen Effekte nicht berücksichtigt!“
Wirkungen, z. B. auf Nerven oder Hormone, kennt der Gesetzgeber
nicht.

Das Fundament des Grenzwertgebäudes:
Dieses Fundament beruht auf der Annahme, dass es keinerlei athermische
(nicht auf Wärme basierende) Wirkungen (z. B. krebsfördernde
Wirkung durch Störung der Zellmembran) durch Mobilfunkstrahlung gibt.
Diese werden vehement bestritten, da ansonsten den gesetzlichen
Grenzwerten jede wissenschaftliche Grundlage entzogen wäre. Der
Grenzwert bezieht sich auf einen leblosen Körper (s. o.) und berücksichtigt
die athermischen Wirkungen in unserem lebenden Körper in keiner
Weise!

Die Wissenschaftsdirektion des Europäischen Parlamentes STOA kommt
zu dem Ergebnis: „Die Besorgnis der Öffentlichkeit ist nicht unbegründet.
An Stellen mit Langzeitbelastung sollten 100 μW/m² nicht überschritten werden.

Haben sich unsere „hoch angesehenen Wissenschaftler und Experten“
bei der Grenzwertfestlegung in Deutschland um fünf (!) Zehnerpotenzen
geirrt? Dann steht uns ein „MOBILFUNK-GAU“ bevor!
Es wäre nicht der erste Grenzwert-Irrtum: 1973 betrug der Grenzwert für
Asbest drei Millionen Faser/m³, heute beträgt er 400 Faser/m³ (EU).
Daher ist es nicht verwunderlich, dass keine Versicherungsgesellschaft
bereit ist, die Mobilfunkkonzerne gegen das Risiko von Strahlungsschäden
zu versichern. Den Versicherungsschutz verweigern die Versicherungen
ansonsten nur für Kernkraftwerke und Agro-Gentechnik!


Hier noch ein kleines Video von unserer Aktion:




Weiterführende Informationen:

Broschüre: Mobilfunk - die verschwiegene Gefahr

Vortrag:     Dr. Joachim Mutter - Mobilfunk und Gesundheit 
Ulrich Weiner ( Elektrosensibler / geschädigter )
Professionelle Produkte zur Abschirmung elektromagnetischer Strahlung


Pelzig hält sich - Rainer Brüderle FDP bei Pelzig - 04.10.2011

Pelzig zerlegt in gewohnt bissiger Manier Rainer Brüderle in Bezug auf Abstimmungsverhalten, Rüstung etc.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Der Atomrebell






Michael Vogt im Gespräch mit Holger Strohm über seinen 40-jährigen Kampf gegen die Gefahren der Atomenergie.

Er kennt sie alle: Mit seiner atomkritischen Mahnschrift «Friedlich in die Katastrophe» wurde Holger Strohm in den 70er Jahren einem großen Publikum bekannt. Als einer der Gründerväter der Grünen und der ökologischen Bewegung kämpft er seit 40 Jahren gegen die Kernkraft und weist auf die aktuellen und die potentiellen Gefahren eines Reaktorunfalls hin.

Viele seiner grünen Parteifreunde fielen angesichts politischer Macht um und mutierten von Atomkraftgegnern zu heimlichen oder offenen Befürwortern.

So Joschka Fischer. Einst harter Gegner von Nuklearfirmen und besitzt heute einen Beraterposten für den Energiekonzern RWE. Er selber beschreibt sein neues Aufgabengebiet mit den Worten: «Reisen, mich mit Energie- und Außenministern treffen, Hindernisse überwinden helfen». Joschka Fischer will als RWE-Berater keine Debatten mehr über Atomenergie. Umfaller und Wendehälse -- keine Spezialität der DDR -- säumen seinen Weg.

Holger Strohm zählt zu der wertvollen Spezies der kritischen Querdenker, die jede Gesellschaft braucht. Diese werden zwar zuweilen in Sonntagsreden gelobt, im Alltag aber als störend und realitätsfern weggedrückt. Dutzende seiner Bücher haben keinen Verleger gefunden, man hat ihn kaltgestellt, mit Berufsverboten belegt und mit Repressalien überzogen, seine Familie bedroht, so daß Holger Strohm zehn Jahre ins portugiesische Exil mußte. Sogar staatliche Mordaufträge wurden versucht. Dabei versucht Strohm doch nur, die Menschheit vor der eigenen Selbstausrottung zu bewahren.

«Mit einer Panzerfaust läßt sich jedes Atomkraftwerk zerstören.» Mit dieser banalen Erkenntnis wird deutlich, welchen Tanz auf dem Vulkan wir betreiben. Und dazu braucht es nicht erst die Katastrophe von Japan. «In Zukunft werden die Folgen der Atomenergie verheerend sein. Die Greuel eines Herrn Stalin und Hitler werden dagegen völlig verblassen», sagt Prof. Dr. Vladimir Tschernosenko, der wissenschaftlicher Leiter der Aufräumarbeiten in Tschernobyl. Und: «Die Verwendung der Atomenergie ist ein Verbrechen an der gesamten Menschheit; und Verbrecher sind die, die solche Atomreaktoren bauen, sie fördern und verteidigen und die Lüge verbreiten, daß Atomzerstörung in den Reaktoren harmlos ist», bewertet Prof. Dr. Johannes Ude, Professor für katholische Moraltheologie und enger Freund Albert Schweitzers, die Kernenergie.
Der Atomrebell: Holger Strohm, der unbeugsame Kämpfer gegen die Kernkraft. Website: www.holger-strohm.npage.de