Sonntag, 16. Oktober 2011

Aktenzeichen "Occupy" - Echte Revolution oder gesteuerte Opposition ?

Ein Bericht aus Frankfurt:


Nun sind wir wieder zurück aus Frankfurt und für mich bleibt doch überwiegend etwas mulmiges zurück, wobei es hier und dort doch durchaus gewisse Lichtblicke gab bei der Veranstaltung !

Es hies eigentlich bevor wir zur Demo kamen die Polizei erwartet angeblich nichts großes, wonach es nach dem wir unser Auto abstellten und zum Demoplatz liefen auch aussah. Weit und breit war keine Polizei zu sehen... mal hier ein Polzeibus mal dort aber ich dachte mir, die werden hier immer stehen und bewachen die Bank.... sind wir hier eigentlich richtig !?!? Als wir dann ein paar Leute mit Transparenten sahen folgten wir diesen aber selbst am Platz wo die Eröffnungsrede stattfand war fast keine Polizei zu sehen und das bei gut 5000 Menschen! Ich fragte mich...was geht hier eigentlich ab !?! Man hat es hier mit potentiellen "Wutbürgern" zu tun die vielleicht ausrasten könnten und die Polizei schickt nur nur ein oder zwei Hand voll Streifenwagen bei der Menschenmenge ? Da hatten wir bei unserer Kreideaktion in Nürnberg fast mit mehr Polizei zu kämpfen als dort. Selbst am späteren Versammlungsort wo auch alles friedlich blieb, war nichts groß von Polizeikräften zu sehen... um genau zu sein ich sah nur 3 Streifenwagen. Dafür aber jede menge Vertreter der Mainstream Presse.   ARD/ZDF, RTL waren mit Übertragungswagen da , DLF, und Örtliche Presse sah man auch... vermutlich waren es noch einige mehr. 
Und wieder dachte ich mir was läuft hier eigentlich ? Die wirklich harten Themen werden sonst Boykottiert dafür hat man aber Polizeikräfte im Überfluss die sich um einen fürsorglich kümmert. Bei einer Demo wo es eigentlich den Mächtigen an den Kragen gehen sollte, lässt sich keine Polizei sehen dafür wird man von den Massenmedien
gepushed, Interviewed und gefilmt ! Irgendwas stinkt hier gewaltig....


Warum ist das so? Haben DIE von den Demonstranten nichts zu befürchten ? Ich glaube fast ja, denn bei Organisationen und Bewegungen vor denen man etwas zu fürchten hat, dort wird ganz anders agiert. Trotz einiger vereinzelter Lichtblicke die es bei der Abschlusskundgebung gab (es folgen hierzu noch einige Videos in kürze) vermute ich dass es grösten teils gesteuerte Opposition ist. Oliver Janich und Jürgen Elsässer haben u.a. zwei sehr gute Artikel zum Thema geschrieben !

Ich ging u.a. dorthin um mir mein eigenes Bild von den Leuten dort zu machen. Was ich jedoch allein in der ersten Stunde hörte, hat mir eigentlich schon fast gereicht und wollte fast schon wieder zu meinem Auto gehen. Es war eine massive Hetze gegen Kapitalismus (Dabei leben wir eigentlich nichtmal in einem wirklichen, nur checken das die wenigsten...), Es war der Ruf nach mehr Kontrolle durch Staat für die Banken, es war der Ruf nach einer neuen Wirtschaftsordnung, und man solle sich unter anderem die Zeitgeist Filme ansehen. Da brauchte ich dann erstmal eine kurze Auszeit....! 

Klar... es sind extrem viele vor Ort die keinen Plan haben oder gerade erst am "aufwachen" sind, aber wenn man diesen Leuten solche Infos gibt, dann ist das meines Erachtens ziemlich gefährlich für jemanden der noch nicht wirklich gefestigt ist in der ganzen Materie statt für jemanden der das einzuordnen weis. Wer da in seiner Orientierungsphase an die falschen Impulsgeber und Organisationen gerät der befindet sich glaub ich relativ schnell auf der "schiefen" Bahn.


Positv fand ich jedoch daß gegen ende so ziemlich jedem das Mikrofon offen stand der etwas sagen wollte ! Es entwickelte sich ein richtiger Wettstreit der Meinungen und der verschiedenen Lösungsansätze. Zwischen z.B. Silvio Gesell´s Freigeld Anhängern und Leuten die das ganze gleich wieder debunked haben zwischen Leuten die Tacheles bzgl. Rotschild, Rockefeller und dem Fiatgeld geredet haben und anderen die das als Verschwörungstheorie abgetan haben uvm. Sehr interessant. Jedenfalls allein diese öffentliche Debatte war es fast wert. Leider war es so ziemlich das einzige..
Einer sagte:" Leute wacht auf ... es ist zwar schön dass ihr alle da seid und dass ihr schilder mit euch rumtragt wo drauf steht wir sind 99%.... Falsch ihr seid nichtmal 1% dieser Stadt !"  zu dem Zeitpunkt waren gegen Abend dann nur noch ca. 1000 leute da, aber es wurden zumindest die Harten Themen noch angekratzt anstatt wie Attac & Co vorher rumzuschwurbeln von Neuer Wirtschaftsordnung usw.. 

Fazit: Es war ein Tag der durchwachsenen Gefühle ! Man konnte manchmal die Augen innerlich verdrehen wegen der Unglaublichkeiten die man hörte, auf der anderen Seite waren aber genauso auch einzelne Lichtblicke zu erkennen. Jedenfalls hatten wir gute Gespräche mit u.a. einem ehemaligen ZDF Mitarbeiter und einigen anderen Jungen angehenden Journalisten. Im großen und ganzen teile ich jedoch die Meinung von Oliver Janich und Jürgen Elsässer zu dem Thema. Ich bin jedenfalls gespannt wohin das ganzen noch führt und wie weit die scheinheiligen Medienhuren das ganze noch aufbauschen und darüber berichten. 


Soweit erst mal...der erste Eindruck aus Frankfurt. Wir bleiben an der Sache dran....
Ich hoffe dass der Nürnberger Bericht in kürze auch bald online geht...

Mike

Kommentare:

  1. ich bin bei den neuesten Artikeln von Benesch und anderen Infokriegern zum Thema Occupy Wallstreet echt froh, das ich nicht Infokrieger, sondern Wahrheitskrieger bin.

    Die tief sitzende Angst bei vielen Infokriegern vor linker Politik ist schon lächerlich und nimmt allmählich pathologische Züge an. Ich fasse es darüberhinaus nicht, das viele Infokrieger sich noch vor Systemende von Neokapitalisten der PDV und Freiwilligfrei missbrauchen lassen, doch das müssen die Jungs natürlich jeder selbst entscheiden. Aber mir ist schon klar, warum ihr sauer seid und die Bewegung schlecht redet. Auch der Kopp Verlag hat einen entsprechenden Artikel eines PDV Mitglieds veröffentlicht und diffamiert die Protest Bewegung.
    Eure Neokapitalistischen Sprüche wollte bei der Demo in Frankfurt allerdings keiner hören. Seit ihr deswegen etwa angepisst und schreibt darum solchen diffamierenden Müll? Oder ist es doch eher meine erste Vermutung, das ihr einen Kommunismus Wahn habt, wenn soziale Themen und Konzepte besprochen werden?

    Statt euch zu beachten oder zu Wort kommen zu lassen befürwortete attac die längst nötige Transaktionssteuer, Bernd Senf erläuterte warum es zu Verwerfungen im System kommt, ein Humanwirtschaftler stellte Freiwirtschaft und Freigeld vor, und einige Zeitgeistler das Recourcen basierende Wirtschaftssystem. Klar .. für Anhänger der PDV und Freiwillig Frei , und einen USA Kapitalisten wie Herrn Benesch natürlich alles Horror Vorstellungen, welche diese gleich mit Kommunismus gleich setzen .... (Vielleicht auch ein angeborenener Beiß Reflex, gegen Menschen die soziale Nähe, kapitalistischer Arroganz vorziehen?)

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  2. Silvio Gesell und sein Frei(Schwund)geld ist in der Vergangenheit gescheitert und wird auch in Zukunft scheitern. Wir sind weder angepisst noch reden wir irgendetwas schlecht... Der Bericht war lediglich mein Subjektives Erlebnis dort. Sogar sogenannte Linke wie Elsässer der normal in Punkto Geld etc. nicht unbedingt einer Meinung ist mit einem Oliver Janich und sich über Begriffsdefinitionen wie Kapitalismus mit ihm streitet, hat in diesem Fall den Bezug zur Realität nicht verloren und warnen lediglich, daß dies nach erster Analyse mit großer Warscheinlichkeit gesteuerte Opposition ist. Mehr ist es auch nicht was wir machen... wir wollen lediglich aufzeigen welche Forderungen hier von den jeweiligen Organisationen getätigt werden. Jeder soll selber dann entscheiden was er für warscheinlicher hält. Es darf aber dann bitteschön keiner heulen wenn er wieder verarscht wurde von den Globalisten und im Sozialismus oder sonst wo endet. Schon überhaupt erkannt, dass wir nicht mal im wirklichen Kapitalismus leben dafür reguliert und mischt sich der Staat viel zu arg ein in die die ihm nix angehen? Was glaubst weshalb die Occupy Bewegung von Obama, Bernanke, den Medien und auch hierzulande dermaßen hofiert und umschleimt wird. Bestimmt weil sie auf der Seite des Volkes stehen wie in der Vergangenheit ne ? Die ganzen occupy bewegungen berufen sich alle auf den arabischen frühlich aber dieser ist ebenfalls mittlerweile nachweislich gesteuert gewesen. Aber die Deutsche occupy Bewegung is da ganz was anderes bei der trifft das sicher nicht zu... schon klar... manchmal frag ich mich wie naiv manche sind.
    Ein gesundes maß an Vorsicht kann nie schaden statt sich blindlings einer Bewegung anzuschließen nur weil viele Massen hinströmen weil es sich für manche gut und wichtig anfühlt. Aber die Kernursachen der Finanzkrise in keinster weise verstanden haben.

    Solange jedoch gierige Banker und anderes Kriminelle gesocks an Schalt und Walthebeln befindet wird wird egal welches system nicht zum Erfolg führen. Erst müssen diese Finsteren Gestalten entfernt werden oder ans Licht gestellt werden bevor man etwas neues aufbauen kann. Und solange es Leute abtun wie auch auf der Veranstaltung in Frankfurt als Verschwörungstheorie das mit Rothschild und dem ungedeckte Geldsystem & co solange können die auch ihr dreckiges Spiel weiter spielen. Weil jeder Lösungsansatz die Ursache verfehlt ...

    Libertäre Grüße

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  3. Bevor wir was ändern können müssen wir uns selbst ändern.

    Eine Kultur der Selbstversorgung könnte ein guter Anfang sein.

    http://www.ginsterburg.de/t72f4-Die-wahre-Revolution-ist-die-Selbstversorgung.html


    M.f.G

    Habnix

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  4. Keine Medienhure kaufen ist auch was.


    M.f.G


    Habnix

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  5. Hatte selbst auch ziemlich gemischte Gefühle angesichts Occupy Wall Street. Jetzt sehe ich, was Berichte mehrerer Blogs vorhergesehen haben und was unvermeidlich war: Eine gesteuerte Bewegung zieht große Teile der Unzufriedenen in ihre Reihen. Wird sich erst später zeigen, wozu das gut ist: den großen Stunk anzuzetteln oder ihre Anhänger in die Stagnation zu zwingen...

    Dazu kann ich ja den Ärger der Enthusiasten verstehen: Da regt sich endlich mal was, und einige machen dann auf beleidigte Leberwurst!
    Aber Benesch hin oder Elsässer her - die Hintergründe von Occupy-Bewegung sind mir mächtig suspekt.

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  6. ich hab auch meinen senf dazugegeben nicht blos drüber berichten, mitdiskutieren! Leider sind die Gräben in den meisten Gehirnen noch zu groß um mal so eben überwunden zu werden...

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  7. @ Wahrheitskrieg

    "Eure Neokapitalistischen Sprüche wollte bei der Demo in Frankfurt allerdings keiner hören."

    1. Sind diese Sprüche, die sich gegen die Mainstreamsprüche gerichtet haben nicht neokapitalistisch :D

    2. Stimmt das nicht, weil sogar viele normale Demonstranten uns drei Anons zugejubelt haben und gewunken und sich gefreut haben als sie unser Schild gelesen haben. Viele wollten ausgerechnet, deshalb ein Bild mit uns machen, aber das checkst du ja nicht mehr, weil dein Filter im Gehirn eben nur auf dieser ganze gehypte Mainstream propaganda Mist gerichtet ist. Warum? Weil die heuchlerische Propaganda a la "HOCH INTERNATIONALE SOLIDARITÄT" dir suggeriert, sie würden deine eigenen Ansichten und wünsche widerspiegeln. Wenn du keinen psychischen Schaden hast, nehme ich an das deine Wünsche auch meine Wünsche sind. Also du bist für Freiheit für Gerechtigkeit für Anerkennung und für Liebe und Erfüllung und Zufriedenheit in deinem Leben...falls die Bewegugn wirklich im Finanzsozialismus enden wird interessiert sich aber jeder einen Dreck um dich, aber dann ist es zu spät....Selbst Karl Marx hat beschrieben, wie nach einem zersetzten Sozialismus sich stets der "KApitalismus" durchsetzt und wenn dann der sogenannte "Kapitalismus" kaputt geht, wird sich mehr und mehr der Sozialismus wieder breit treten. Zwei Seiten der gleichen Medaille. Der Sozialismus funktioniert für gewöhnlich nicht ganz so lange wie der "Kapitalismus"....
    Achja darüber hinaus, das bestehende System, was ihr "Kapitalismus" bezeichnet (ich verwende diese begriffe, da ich euch entgegenkomme, um es euch vertändlicher zu machen, denn sehr viel kapiert ihr ja nicht) lehne ich auch aus tiefstem Herzen ab! Ich habe nur kein Bock mehr auf irgendeine Form von Zentralismus, les Machiavelli dann verstehst du was ich meine. Und blätter ein bisschen in einem Geschichtsbuch rum und du wirst sehr schnell feststellen, dass zentrale Systeme immer ausnahmslos korrumpiert sind..die einen früher, die anderen später. Es gab immer vereinzelte Weltenverbesserer in den oberen Reihen, aber die wurden entweder erschossen, oder ganz einfach durch die Mehrheit der dummen und/oder korrupten Oberen oberen überstimmt.

    C'est la vie! Pech gehabt!

    Ich scheiß auf eure zentralen Forderungen, ihr könnt das gerne machen, aber mir selbst dass aufzwingen zu wollen halte ich für höchst unmoralisch, da ich mich wenn schon, freiwillig für oder gegen etwas entscheide.
    Wir Libertären, würden euch nie, NIEMALS dazu zwingen, in unserem System leben zu müssen. Es ist lediglich ein Angebot. Die Bewohner jeder Stadt und jedes Dorfes regeln ihre Angelegenheiten direkt vor Ort! DEZENTRAL, die einzig funktionierende Demokratie ist die direkte vor Ort, Marktplatzdemokratie, oder auch Stadtstaaten und Inselstaaten genannt.

    PeAce Bruder

    ps: unser neokapitalistischer leitspruch auf unserem zitat lautete übrigens so:
    "Wie wollen direkte Demokratie vor Ort, statt Zentralismus aus Berlin, oder Brüssel!"
    Klingt schon sehr neokapitalistisch, muss ich schon sagen ;) !

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  8. ps: achja..unser neokapitalistischer leitspruch auf unserem plakat lautete übrigens so:
    "Wie wollen direkte Demokratie vor Ort, statt Zentralismus aus Berlin, oder Brüssel!"
    Klingt schon sehr neokapitalistisch, muss ich schon sagen ;) !

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  9. Da nenn ich mich lieber Infokrieger, Partei der Vernunft Mitglied, Aktionsbündnis direkte Demokratie, FreiwilligFrei und JA auch Anonymous, als Wahrheitskrieger, denn um für die Wahrheit zu kämpfen muss man die Wahrheit erst einmal kennen. Ich selbst würde mir nicht anmaßen mich also Wahrheitskrieger zu nennen, ich glaube zwar dass ich sehr viel verstehe, aber natürlich könnte auch alles eine furchtbare Tragödie sein. Letztendlich ist das einzige was ich weiß, eben das ich nichts weiß...Ich vertrete hier keinen Anspruch auf 100% Richtigkeit. Wie auch? Ich bin selbst nur ein Subjekt, also können meine Aussagen nur Meinungen sein, einige würden jetzt sagen wenn man 1+1 zusammenzählen kann kann das als Beweis akzeptiert werden, das eine bestimmte von mir getroffene Aussage zutrifft, vielleicht sogar alle...Nur plakativ zugeben würde ich das nie, weil ich meiner Ansicht nach, lediglich Partei ergreife, das setzt voraus dass ich weiß wo ich stehe, damit ich erst Partei ergreifen kann und ich kann noch nicht 100% sagen, dass ich weiß wo ich stehe, das werde ich erst können wenn ich gestorben bin und sich das ganze Rätsel Mensch sein, dann hoffentlich aufgelöst hat, wenn nicht, dann ist es ab dann ja auch egal :D

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  10. Doch doch Macbeth, du liegst schon ziemlich richtig. Ich war auch in Frankfurt und mein Eindruck ist fast genauso wie euer Bericht. Der könnte von mir sein. Gruß aus Frankfurt und macht weiter so!

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  11. Süddeutsche Zeitung vom 10/11. Dezember 2011 (Ausschnitte):

    Gewiss, gierige Kreditgeber haben ihren Anteil an der Euro-Krise. Die Hauptschuld aber tragen die Kreditgeber-Regierungen, aber auch die sie stützenden Wähler. In diesem Sinne hat die Occopy-Bewegung ("wir sind die anderen 99 Prozent") unrecht: Die Staatsschuldenkrise ist nicht nur von einem Prozent verursacht worden. Die Schuldenmacher wurden bei Wahlen legitimiert, überall und immer wieder.

    So Kurt Kister in: Europa lebt noch (Seite 4)


    Eigentlich war im ESM eine Beteiligung der Gläubiger von vornherein vorgesehen. Die ist nun weggefallen. In zukünftigen Fällen sollen die Regeln des IWF gelten, nach denen es nur selten und eng begrenzt Gläubigerbeteiligungen gibt.

    So N. N. in: Warum werden die Banken verschont? (Seite 2)


    "Keines der dringenden Probleme ist gelöst - weder ist die Rolle der EZB klar noch die Frage, ob der Rettungsmechanismus mit einer Banklizenz ausgestattet wird."

    So Martin Schulz, Aspirant für den Präsidentenposten im EU-Parlament (Seite 5)


    Man darf sich nicht wundern, dass nicht nachhaltig gewirtschaftet wird, wenn man mit dem Gegenteil der Nachhaltigkeit Gewinne erzielen kann. Wir müssen dafür sorgen, dass nachhaltiges Wirtschaften nicht zur Utopie wird.
    [Es gilt] ein Wirtschaftsmodell zu entwickeln, dass auf freiheitliches Handeln setzt, gleichzeitig aber verhindert, dass dieses Handeln zu einem freiheitsvernichtenden Wachstum mutiert. Wir wissen, dass dies die eigentliche Frage hinter der Staatsschuldenkrise ist. Insofern gilt es nach dem Löschen des Brandes der Staatsschuldenkrise diese Frage zu beantworten. Ansonsten ändern sich nur die Namen der Krisen im Rhythmus von drei Jahren.
    (...) An der Frage, ob es uns gelingt, "von der Droge Wachstum runterzukommen", wird sich das Schicksal unseres Wirtschaftssystems entscheiden.

    So Thomas Hutzschenreuter und Jürgen Weigand (WHU) in: Die Droge Wachstum (Forum, Seite 26)

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