Posts mit dem Label Bundeswehr werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bundeswehr werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 16. Dezember 2015
Die dreckigen Geschäfte der Bundeswehr - Ein Elite-Soldat packt aus
[ UPDATES vom 18.12.2015 ]
Von: Hagen Grell Hallo Leute, um mir nicht die Fingerkuppen wund zu schreiben, hier die Zusammenfassung zum Elite-Soldat-Video von NuoViso. Für die die's nicht wissen, ich (Hagen Grell) arbeite seit ein paar Monaten als Moderator bei NuoViso. Gestern nun dieses Video. Hier die ganze Story:
1. Wir drehten ein Interview mit Adrian, der uns nach eigenen Aussagen von seiner Zeit als Elite-Soldat beim KSK erzählte. Gute Story, schöne Message, ein paar Dokumente, die passen. (UPDATE:) Über Kontakte im Team hatten wir auch im Umfeld von Adrian einige Menschen gefragt, die ihn kennen und für ihn bürgen.
2. Bei NuoViso hat keiner einen militärischen Hintergrund. Insofern konnten wir nicht einschätzen, ob seine Geschichte insgesamt glaubhaft ist
3. Erste Veröffentlichung: Nachdem das Video schon einmal draußen war, hat Adrian Sorge bekommen, rechtliche Konsequenzen zu spüren, verständlicherweise. Somit musste das Team das Video nochmal runter nehmen und neu bearbeiten und auf Bestätigung warten. (UPDATE:) Die erste geleakte Version war niemals öffentlich. Scheinbar hatte Adrian aber zur Absicherung das Video an Freunde oder Rechtsbeistand geschickt. Eventuell kam es dort zum Missverständnis und die Rohversion des Videos (das NIE für die Öffentlichkeit gedacht war) wurde verbreitet.
4. Währenddessen war das Video aber schon etliche Male heruntergeladen und nun wieder hochgeladen worden.
5. Dann brachte das NuoViso-Team das Video raus (ich schreibe immer Team, weil ich auf dem Kanal nichts zu melden habe, und ich weiß nicht, wer's von den Jungs hochgestellt hat) und ich verteilte das Video an ein paar Stellen. Wurde gut gesehen.
6. Unterdessen entwickelte sich heftige Kritik von einer nicht kleinen Untergruppe der Zuschauer, die behaupteten, das sei ein FAKE. Unter anderem auch der Autor von "Vier Tage im November" Johannes Clair. Diese Leute behaupteten, unser Gast ein FAKE. Sie führten ein paar mehr oder weniger glaubwürdige Argumente an.
7. Ich engagierte mich daher sehr intensiv im Chat und hörte mir die Argumente an, die vorgebracht wurden. Die Argumente waren (bisher) keine Beweise, aber teils gute Argumente. Ohne Beweise allerdings stehe ich natürlich weiter zur Geschichte von unserem Gast.
8. Ich konfrontierte Adrian damit, habe aber bisher noch keine Antwort.
9. Ich hab auch ein paar Experten und Semi-Experten gefragt, die ich kenne und warte auch da noch auf Antwort. (UPDATE:) Unsere Experten (militärische und nicht-militärische) vertrauen teils Adrians Geschichte, teils nicht. Es könnte sein, dass Teile seiner Geschichte nicht stimmen bzw. mit der Geschichte von anderen Soldaten vermischt sind. Vielleicht aufgrund seiner PTBS.
10. Bis dato wollte ein Teil des NuoViso-Teams gern das Video oben lassen und mit einem Disclaimer versehen, ein anderer wollte es erstmal auf privat schalten. Wir haben es jetzt erstmal auf privat, wie ich gesehen habe, und warten, dass wir uns einigen.
(UPDATE:) Aufgrund des aktuellen Stands unserer Recherche sind Adrians Aussagen nicht definitiv falsch, aber ein Teil der Aussagen könnte nicht stimmen bzw. von anderen Soldaten übernommen worden sein (siehe 9.). Das macht die Teile der Geschichte nicht unglaubwürdig für mich, aber stellt die Gesamtgeschichte in Frage. So das ich nicht mehr mit Selbstverständlichkeit sagen kann, die Geschichte stimmt zu 100%.
11. Aktueller Stand: Ich hoffe, das Video geht wieder online mit einem Disclaimer, um Verschwörungstheorien vorzubeugen und um Re-Uploads einzudämmen.
(UPDATE:) Das Video wird aufgrund der aktuellen Entwicklungen nicht mehr online gehen. Schade, denn es hatte das Potential zum großen Klick-Erfolg und für eine gute Verbreitung dieser Informationen. Wir können die Geschichte aber journalistisch nicht zu 100% absichern. Und wobei das nicht heißt, dass Adrians Geschichte falsch ist, heißt das aber, dass wir sie im NuoViso-Team journalistisch gesehen für nicht belegbar genug halten, dass wir sie weiter verbreiten möchten.
(UPDATE:) Ich möchte mich bei allen Zuarbeitern bedanken, die mit ihrem Wissen und ihrer Recherche zu einerseits Klarheit und andererseits berechtigten Fragen beigetragen haben. Danke für die Mitwirkung! Freue mich auch auf zukünfitge Zusammenarbeit mit euch!
Mittwoch, 24. Juli 2013
KenFM im Gespräch mit: Philip Klever
Philip Klever ist Offizier und Oberleutnant bei der Luftwaffe der
deutschen Bundeswehr. 2004 entschied er sich nicht nur gegen einen
Zivildienst, sondern verpflichtete sich auch, für 12 Jahre der Armee zu
dienen und Deutschland zu verteidigen.
Im Zentrum für Elektronischen Kampf in der Ulrichkaserne im bayrischen Kleinaitingen war er als Ingenier für Elektrotechnik an der Optimierung des Euro-Fighters beteiligt, bis er 2012 den Befehl erhielt, nach Afghanistan zu gehen. Wie er durch intensive Beschäftigung mit dem bevorstehenden Einsatz erfuhr, gäbe es keine konkrete Trennung zwischen dem UN-abgesegneten ISAF-Einsatz der Bundeswehr und dem OEF, dem "Krieg gegen den Terror" der USA. Für Philip Klever war klar, dass er durch seinen Dienst die Grenze Hilfseinsatzes, wie er ihm in der deutschen Presse verkauft wurde, und einem Angriffskrieg überschreiten würde - und somit an einem völkerrechtswidrigem Einsatz beteiligt wurde.
Dies machte er seinem Vorgesetzten deutlich, und verweigerte den Befehl. Seitdem ist nichts mehr wie zuvor. Sein Arbeitsplatz wurde aus einem Großraumbüro in eine Abstellkammer mit Milchglasfenstern verlegt, der Kontakt zu Kameraden wurde ihm untersagt und anstelle der Arbeit am Euro-Fighter nachzugehen, hatte er zunächst einen "Besinnungsaufsatz" zu schreiben, und mittlerweile gar nichts mehr zu tun. Im Gegenzug läuft ein Ermittlungsverfahren gegen ihn wegen des "Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht im Dienst", nachdem er im Interview mit http://www.nrhz.de äußerte, dass der Dienstposten, den er besetzen sollte, inzwischen gestrichen wurde. Außerdem rechnet er damit, als zusätzliche Schikane im Laufe seiner bis 2016 andauernden Dienstzeit in eine am anderen Ende der Bundesrepublik liegende Kaserne versetzt zu werden.
Auf seine Gründe der Verweigerung hingegen wurde vonseiten der Bundeswehr nicht weiter eingegangen, so dass Klever bis heute nicht weiß, ob er zu Unrecht einen Befehl verweigerte, oder richtigerweise einem völkerrechtswidrigen Befehl nicht Folge leistete, was jedoch auch auf den gesamten Einsatz ein komplett anderes Licht werfen würde.
Auch stellte er fest, dass sich die Medien null für seinen Fall interessieren, bis auf das NDR-Magazin panorama, das einen vierminütigen Beitrag über seine Geschichte sendete. Die eigentliche Krux des Falles, die von Klever vorgeworfene Völkerrechtswidrigkeit des Afghanistan-Einsatzes, wurde aber auch hier nicht weiter thematisiert. Im Gespräch mit Ken Jebsen hingegen wird in insgesamt anderthalb Stunden keines der in dieser Causa relevanten Themen ausgelassen, zudem erzählt Klever auch, weshalb er sich vor neun Jahren entschied, zur Armee zu gehen, und warum er sich heute anders entscheiden würde.
Im Zentrum für Elektronischen Kampf in der Ulrichkaserne im bayrischen Kleinaitingen war er als Ingenier für Elektrotechnik an der Optimierung des Euro-Fighters beteiligt, bis er 2012 den Befehl erhielt, nach Afghanistan zu gehen. Wie er durch intensive Beschäftigung mit dem bevorstehenden Einsatz erfuhr, gäbe es keine konkrete Trennung zwischen dem UN-abgesegneten ISAF-Einsatz der Bundeswehr und dem OEF, dem "Krieg gegen den Terror" der USA. Für Philip Klever war klar, dass er durch seinen Dienst die Grenze Hilfseinsatzes, wie er ihm in der deutschen Presse verkauft wurde, und einem Angriffskrieg überschreiten würde - und somit an einem völkerrechtswidrigem Einsatz beteiligt wurde.
Dies machte er seinem Vorgesetzten deutlich, und verweigerte den Befehl. Seitdem ist nichts mehr wie zuvor. Sein Arbeitsplatz wurde aus einem Großraumbüro in eine Abstellkammer mit Milchglasfenstern verlegt, der Kontakt zu Kameraden wurde ihm untersagt und anstelle der Arbeit am Euro-Fighter nachzugehen, hatte er zunächst einen "Besinnungsaufsatz" zu schreiben, und mittlerweile gar nichts mehr zu tun. Im Gegenzug läuft ein Ermittlungsverfahren gegen ihn wegen des "Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht im Dienst", nachdem er im Interview mit http://www.nrhz.de äußerte, dass der Dienstposten, den er besetzen sollte, inzwischen gestrichen wurde. Außerdem rechnet er damit, als zusätzliche Schikane im Laufe seiner bis 2016 andauernden Dienstzeit in eine am anderen Ende der Bundesrepublik liegende Kaserne versetzt zu werden.
Auf seine Gründe der Verweigerung hingegen wurde vonseiten der Bundeswehr nicht weiter eingegangen, so dass Klever bis heute nicht weiß, ob er zu Unrecht einen Befehl verweigerte, oder richtigerweise einem völkerrechtswidrigen Befehl nicht Folge leistete, was jedoch auch auf den gesamten Einsatz ein komplett anderes Licht werfen würde.
Auch stellte er fest, dass sich die Medien null für seinen Fall interessieren, bis auf das NDR-Magazin panorama, das einen vierminütigen Beitrag über seine Geschichte sendete. Die eigentliche Krux des Falles, die von Klever vorgeworfene Völkerrechtswidrigkeit des Afghanistan-Einsatzes, wurde aber auch hier nicht weiter thematisiert. Im Gespräch mit Ken Jebsen hingegen wird in insgesamt anderthalb Stunden keines der in dieser Causa relevanten Themen ausgelassen, zudem erzählt Klever auch, weshalb er sich vor neun Jahren entschied, zur Armee zu gehen, und warum er sich heute anders entscheiden würde.
Mittwoch, 10. April 2013
Robotersoldat ist "nur eine Übung"
Vor einigen Tagen haben sie ein neues Video vom Entwicklungsstand des Petman Roboters online gestellt, einem humanoiden Roboter der im Vergleich zum Vorjahresmodell erstaunliche Fortschritte gemacht hat.
Der Petman soll angeblich dazu genutzt werden um Schutzanzüge für Biologische und Chemische Waffen auf Belastbarkeit und Verschleiss zu testen.
Mal abgesehen davon kann man sich natürlich etliche andere tolle Verwendungen dafür vorstellen, so könnte er mit etwas Weiterentwicklung die Probleme in der Alten- und Krankenpflege lösen, den Fachkräftemangel beenden, als multilingualer Integrationslotse oder aber auch als Arbeiter im AKW eingesetzt werden.
Oder halt einfach als Robotersoldat bzw Drohne auf zwei Beinen....
Aber mal ehrlich: Niemand hat die Absicht einen Terminator zu bauen!
Freitag, 22. Februar 2013
Abonnieren
Posts (Atom)