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Sonntag, 8. März 2015

EU-Saatgutverordnung der EU-Kommission nun endlich final auf Eis!

Wien / Brüssel - Ein Jahr nach der Abstimmung im EU-Parlament, wo die EU-Saatgut-Verordnung mit einer überwältigenden Mehrheit abgelehnt wurde, zieht die EU-Kommission ihren Vorschlag nun endlich formell zurück. „Damit ist die EU-Saatgutverordnung endgültig Geschichte. Das ist ein großer Tag für die Vielfalt und ein gemeinsamer Erfolg von Hunderttausenden EuropäerInnen, die sich aktiv für die Vielfalt eingesetzt haben“, freuen sich Iga Niznik, Referentin bei ARCHE NOAH, dem Verein für die Erhaltung und Verbreitung der Kulturpflanzenvielfalt und Heidemarie Porstner, Agrarsprecherin der österreichischen Umweltorganisation GLOBAL 2000. EU-weit unterschrieben rund 900.000 Menschen Petitionen gegen die Verordnung, allein in Österreich unterstützen rund 500.000 die Petition „Freiheit für die Vielfalt“, die auch von der Kronen Zeitung und Spar namhaft mitgetragen wurde. „Dank der vielen UnterstützerInnen dürfen alte und seltene Sorten von Kulturpflanzen - wie die Bohne Kaiser Friedrich, den Erdapfel Linzer Rose oder den Kärntner Krachsalat Eisenkappel – jetzt wieder aufatmen.“

Nicht zuletzt der Initiative von EU-Mandatarinnen Karin Kadenbach (SPÖ) und von Elisabeth Köstinger (ÖVP) in unterschiedlichen Phasen bis zur endgültigen Entscheidung ist es zu verdanken, dass die EU-Kommission vom Neustart überzeugt werden konnte. „Wir bedanken uns ganz herzlich“, betonen Porstner und Niznik.

Die EU-Kommission behält sich vor, noch während dieser Amtsperiode einen ganz neuen Entwurf des heute geltenden EU-Saatgut- und Pflanzgutverkehrsrechts vorzulegen. ARCHE NOAH und GLOBAL 2000 würde eine grundlegende Neuausrichtung des EU-Saat- und Pflanzgutverkehrsrechts tatkräftig unterstützen. "In einem zukunftsweisenden Reformentwurf müssen Vielfaltspflanzen einen gleichberechtigten Zugang zum Markt bekommen – auf Augenhöhe mit modernen Hochzuchtsorten. Das bedeutet: Saatgut von Sortenraritäten darf nicht auf Nischen, kleine Sackerln, kleine Mengen oder kleine Anbieter beschränkt werden. Die behördliche Zulassung von Sorten, die de facto nur Hochzuchtsorten und großen Firmen offen steht, muss freiwillig werden“, fordert Iga Niznik von der ARCHE NOAH.

Für Heidemarie Porstner von GLOBAL 2000 ist klar:"Nur mit mehr Vielfalt in der Landwirtschaft können wir den anstehenden ökologischen und politischen Herausforderungen begegnen, sei es bei der Gemeinsame Europäischen Agrarpolitik (GAP), der EU-Biodiversitätsstrategie oder der EU-Eiweißstrategie. Auch aus ökologischer Sicht sind die Vielfaltssorten unverzichtbar. Sie passen sich wesentlich leichter den neuen klimatischen Gegebenheiten an, sorgen für bessere Bodenfurchtbarkeit und sie sind standhafter gegenüber Krankheiten und Schädlingen."

Seit der Vorstellung des Arbeitsprogramms der Juncker-Kommission vergangenen Dezember war das Los der EU-Saatgutverordnung offen geblieben. Die EU-Kommission hatte erwogen, die alte, gescheiterte EU-Saatgutverordnung abgeändert nochmals vorzulegen statt sie zurückzuziehen und durch einen gänzlich neuen Entwurf zu ersetzen. Der wesentliche Unterschied: Während bei einem neuen Entwurf eine Folgenabschätzung und das Anhören aller Stakeholder, z.B. auch der NGOs, zwingend sind, fallen sie bei einer Überarbeitung weg. Nur durch das Engagement der genannten Beteiligten konnte das abgewendet werden.
Sollte die Kommission die Reform tatsächlich fortführen wollen, fordern ARCHE NOAH und GLOBAL 2000 neben einer grundlegenden Neuausrichtung der Gesetzgebung höchste Sorgfalt bei der Ausarbeitung eines neuen Entwurfes.

Die EU-Saatgutverordnung bedrohte die Vielfalt an Gemüse, Getreide und Obst in Europa. Am 11. März 2014 hatte das scheidende EU-Parlament die EU-Saatgutverordnung mit einer breiten Mehrheit zurückgewiesen.

Durch vielfältigste Initiativen wurde die Kampagne "Freiheit für die Vielfalt" von GLOBAL 2000 und der ARCHE NOAH unterstützt:

Die Petition "Freiheit für die Vielfalt" wurde wesentlich unterstützt von der Kronen Zeitung, insbesondere von Mark Perry, und von Gerhard Drexel von SPAR. Eine Baumpflanzaktion an der Alten Donau in Wien machte auf die Bedrohung für Obstbaumsorten aufmerksam. Ein nachhaltiges Zeichen setzten dort Ulli Sima (Umweltstadträtin), Frank Hensel (REWE Group), Spitzenkoch Heinz Reitbauer, Dompfarrer Toni Faber, Ö3-Moderatorin Nora Frey, Schauspieler Martin Oberhauser und Kabarettist Werner Brix, der uns zudem ein Video zur Saatgut-Kampagne schenkte. „Paradeiser-Kaiser“ Erich Stekovich sowie der Kochcampus machten sich bei jeder Gelegenheit für die Vielfalt stark. Das Gartencenter Bellaflora lies durch verschiedenen Aktionen die Vielfalt erblühen. Ute Woltron (Autorin) machte mit der Aktion „Blaue Blume der Hoffnung“ auf die Bedrohung von seltenen Blumen aufmerksam.
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Quelle

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Impressionen vom March against Monsanto 12.10.2013

Am 12. Oktober fuhren wir mit dem Bayernticket nach München um dort am March against Monsanto teilzunehmen. Es war ein super Tag mit vielen Live Bands und fast 2 Std. Marsch durch München. Es war ein buntes Programm von 12 bis 22 Uhr geboten mit vielen Ansprachen und Musik. Alles in allem ein gut organisierter und cooler Tag.






Sonntag, 26. Mai 2013

KenFM am Set: March against Monsanto, Bundeskanzleramt Berlin


Bericht vom "March against Monsanto" in München.

Wir machten uns zu dritt via Bahn und Bayernticket auf, um am gestrigen Samstag die Demonstration gegen Monsanto und die Agro Gentechnik mit zu unterstützen. Die Zugfahrt war für für den ein oder anderen Rentner mit Sicherheit eine Zumutung die oft nur Kopfschütteln auslöste. Denn die Züge und Bahnhöfe waren zum großen Teil voll mit grölenden singenden feucht fröhlichen Bayern Fans die aufs Championsleague Finale hinfieberten. Die Wagons sahen z.t. nach dem Aussteigen aus wie ein einziges Schlachtfeld ! Bierflaschen lagen überall herum ausgeschüttes Bier versiffte den ganzen Boden usw. Was für Assis und Chaoten. Hin und wieder erblickte man eine Guy Fawkes Maske am Bahnsteig. 

Auch in München war das Bild nicht viel anders. In der ganzen Stadt waren alle Rot gekleidet und Skandierten ihren FCB. Am Stachus wo die Demo stattfand waren dann doch einige Leute zusammengekommen. 
Glücklicherweise übertönten die Lautsprecher die grölenden Fan-Massen die immer wieder Gruppenweise singend vorbeizogen. Das Wetter (Wind mit Regen) tat mit Sicherheit auch einiges dazu bei dass nicht mehr Demonstranten erschienen. Die von uns geschätzten ca.500 Leute waren laut Veranstalter vielleicht 1000 aber dennoch dem ernst der Lage entsprechend viel zu wenige. Allerdings muß man denjenigen durchaus Respekt zollen die sich trotz des Mistwetters nach München aufmachten und sich für diese Sache einsetzten.

Es war jedoch depremierend mit anzusehen wie egal es dem Rest ist. Ein Rentner kam zu mir her und nörgelte zuerst an unserem Schild herum(siehe o.li.) dass dies ja wohl Hetze wäre und er das nicht gut fände. Im nächsten Satz fragte er mich dann wer oder was denn eigentlich Monsanto sei .... (und da soll man dann ruhig bleiben )! ;-) Solange sich 40000 Menschen in ein Stadion setzen sich die Birne zuschütten und rumkrakelen können und nur 500-1000 sich aufmachen um für sauberes Essen und Nahrungsmittel kämpfen, so lange werden auch Monsanto oder ähnliche Konzerne in ihrem Treiben nicht gestoppt werden. Schön zu sehen war dass vor allem in Berlin wesentlich mehr auf die Straßen gingen. Unser Dank gilt Dominic Titus und den anderen Organisatoren für die Stemmung dieser Veranstaltung! Keep on fighting :-)

Dienstag, 21. August 2012

Why in the world are they spraying? Deutsche Version

 (Infokrieg Version Teil 1 von 2)



Teil 2 von 2

Anscheinend haben wir wieder mal Sommerloch, denn pünktlich zur Veröffentlichung des Films erreichte uns gestern diese Mail:

"Liebe Stammtischler von Schall und Rauch, ich recherchiere für einen TV-Beitrag zum Thema Chemtrails und würde gerne darüber beim nächsten Freitagsstammtisch im Palmengarten eure Sicht der Dinge erfahren. Meine Frage: Sind die >Chemtrails< am 24.08.2012 Thema oder würdet ihr die Chemtrails für meinen Dreh mit euch zum Thema machen ? Vielleicht hat ihr auch Fotos von Chemtrails, die ihr mitbringen könntet? Und möglicherweise gibt es auch jemanden vom Stammtisch, der/die sich besonders intensiv mit dem Phänomen beschäftigt ? Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich freuen. Beste Grüße Axxx Bxxxxx

mobil: 01511 451 xx xx
  SPIEGEL-TV  GmbH
Ericusspitze 1
20457 Hamburg"


Wir haben dankend abgelehnt...

Dienstag, 30. August 2011

Ungarn zerstört alle Monsanto GMO Felder

Ein immer größer werdender Gentechnik-Skandal weitet sich gerade in Ungarn immer weiter aus. Trotz eines Verbotes für genetisch modifizierte Organismen, fand man entsprechende Felder, auf denen Gentechnik-Mais angebaut wurde. Davon wurden schon 400 Hektar Mais vernichtet. Insgesamt hat man bislang über 1200 Hektar Ackerfläche ausfindig machen können, auf denen verunreinigtes Saatgut ausgebracht wurde.
In Ungarn sind seit ungefähr einem Jahr behördliche Kontrollen der Felder vorgeschrieben. Das illegal ausgebrachte Saatgut stammte von Monsanto und Pioneer. Für die Landwirte bedeutet dies einen beträchtlichen Schaden, weil es für eine erneute Aussat von Mais zu spät ist. Außerdem ist das Unternehmen, von dem das Saatgut gekauft wurde, zahlungsunfähig, daher wird es mit Sicherheit keine finanzielle Entschädigung geben.
Das ungarische Parlament hat eine neue Verfassung verabschiedet, in der festgelegt wurde, dass die Landwirtschaft gentechnikfrei bleiben soll. Die Verfassung mit dem entsprechenden Artikel, der jedem Bürger ein Recht auf materielle und mentale Gesundheit zusichert, wird am 1. Januar 2012 in Kraft treten.

Freitag, 22. Juli 2011

Die Monsanto Gentech-Verschwörung - eine Spurensuche

“Wie sicher ist die Gentechnik wirklich?” Dieser Frage ist Autor Manfred Ladwig weltweit nachgegangen. In Deutschland ist der Anbau in diesem Jahr erstmals erlaubt. In den USA oder Argentinien wird Gentechnik schon seit einem Jahrzehnt eingesetzt. Aus den USA kamen die ersten Produkte. Vom weltweit grössten Hersteller Monsanto…


Quelle: http://www.youtube.com/user/siccsauer

Weitere Infos unter http://www.gentechnikfreie-regionen.de/aktiv-werden/material/filme.html

Donnerstag, 30. Juni 2011

WWF - Der Pakt mit dem Panda

Eine mutige WDR/SWR-Produktion über die Machenschaften des World Wildlife Fund.

Der WWF ist nach eigenen Angaben die größte Umweltschutzorganisation der Welt mit etwa 500 Millionen Euro an Spenden jährlich. Seit seiner Gründung 1961 ist der WWF eine der weltweit "einflussreichsten" Lobbyorganisationen für den Natur- und Artenschutz und hat gute Kontakte zu hochrangigen Entscheidungsträgern in Politik und Industrie.
Der Autor Wilfried Huismann stellt im Film dar, dass diese Verbindung eine ständige "Gratwanderung" zwischen Engagement und Käuflichkeit ist.
Im Film wird beleuchtet, dass der WWF mit Unternehmen kooperiert, die Wälder auf der indonesischen Insel Borneo roden, um auf den Flächen Palmölplantagen anzulegen. Dadurch würden Orang-Utans bedroht, die der WWF vorgibt zu schützen. Der WWF erhält Spenden auch von den Palmölunternehmen, denen er ein Gütesiegel für nachhaltige Produktion verleiht. Huismann sieht darin einen modernen Ablasshandel, ein sogenanntes Greenwashing.
Weltweit pflegt der WWF Partnerschaften mit großen Firmen aus dem Energie- und Agrarsektor. Dabei wird auch gentechnisch veränderte Soja des Chemiekonzerns Monsanto vom WWF akzeptiert und damit im öffentlichen Ansehen aufgewertet. In diesem Zusammenhang wirft der Film die Frage auf, ob die Kooperationen des WWF mit der Industrie die letzten noch intakten Ökosysteme der Welt wirklich retten kann oder eher ihre Vernichtung beschleunigt.
Huismann interviewt den Agrarunternehmer Hector Laurence, der laut Film im Jahr 2003 als Chef des WWF Argentinien Verhandlungen über eine Biodiesel-Strategie für das Land führte. Laurence ist damals jedoch gleichzeitig auch Agrarverbandspräsident und Direktor einer Gentechnikfirma gewesen. In dem Interview verteidigt Laurence die Gentechnik: „Ich glaube, Gentechnik und Artenvielfalt lassen sich perfekt miteinander vereinbaren.“ (Wikipedia)



Quelle: http://www.youtube.com/user/Soundchiller

Montag, 21. März 2011

Monsanto - mit Gift und Genen

Monsanto erwirtschaftet viel Geld. Viel Geld aus Geschäften mit Agent Orange, PCB oder 'Gen-Pflanzen'. Erfolgreich ist der Gigant auf dem Agro-Sektor deshalb, weil er beste Beziehungen zu Regierungsbehörden hat, Druck ausübt oder Gutachten manipuliert, um seine Produkte auf den Markt zu bringen. Monsantos Skandalgeschichte ist lang: So zeigt Robins Film, dass Monsanto seit Jahrzehnten über die hochtoxische Wirkung von PCB, eines der schlimmsten Umweltgifte, Bescheid wusste. Die Verkäufer aber erhielten die Weisung, darüber zu schweigen. In Verruf geriet die Firma auch wegen des Verkaufs des Wachstumshormons rBGH. In Europa und Kanada sind sie verboten: Risiken für Verbraucher, die Milch von entsprechend behandelten Kühen trinken, konnten nicht ausgeschlossen werden. In den USA versuchte Monsanto Molkereien gerichtlich zu zwingen, nicht mehr mit dem Aufdruck rBGH-frei zu werben. Tatsächlich stammen 90% aller weltweit angebauten Gen-Pflanzen von Monsanto. Über Patente sichert sich der Konzern weitreichende Zugriffsrechte auf die Produktion unserer Lebensmittel: Die Ernte gehört nicht dem Landwirt allein. Über exklusive Nutzungsrechte kann der Konzern bestimmen, wer was zu welchen Preisen kaufen darf. Denn selbst die verarbeitete Ernte, also das Endprodukt ist im Patentanspruch enthalten.


Quelle:  http://www.youtube.com/user/ItaniX23

Donnerstag, 17. März 2011

E10 und wo für es steht

Geschrieben von Bodo Herold, Veröffentlicht am 11.03.2011 bei der-herold.de

Das schlicht lächerliche Gezerre um E10 ist ein weiteres Beispiel für die Konzeptionslosigkeit dieser Regierung. Und das bezieht sich nicht auf die genauso zahlreichen wie fragwürdigen Konzepte zu alternativen Energien und Klimaschutz. E10 steht für eine neue politische Kultur in diesem Lande, auch wenn das Politiker wie Medien nicht wahr haben wollen. Grundsätzlich geht es hier um eine vollständig unterschiedliche Wahrnehmung von Realität durch Politiker und Medien auf der einen und dem gemeinen Volk auf der anderen Seite.

Die Autofahrer kaufen E10 nicht deshalb nicht, weil es den Motoren ihrer Autos schaden könnte. Es geht den meisten Autofahrern auch nicht um die fragwürdige ökologische Sinnhaftigkeit. Sie kaufen es nicht, weil sie es nicht kaufen wollen. Sie kaufen es nicht, weil man ihnen vorschreiben will, es zu kaufen. Sie kaufen es nicht, weil dem Durchschnittsbürger alles, was mit einem großen E- oder EU- beginnt mittlerweile zum Hals heraus hängt.

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Quelle: http://www.der-herold.de/wordnews/?p=145

Donnerstag, 10. März 2011

E10 - Die Biospritt Lüge

Palmölplantage - Monokultur bis zum Horizont

Um nicht weiter vom Erdöl abhängig zu sein, fördert die europäische Politik nachwachsende Rohstoffe. Das im Januar 2008 verabschiedete Klimapaket strebt eine Quote von zehn Prozent Biospritanteil im Benzin an. Europäische Öle sind trotz Subventionen nicht ausreichend vorhanden, um den Hunger nach Biosprit zu stillen. Deshalb wird Pflanzenöl importiert. Doch der von der EU geförderte Biosprit-Boom hat die Existenz vieler Menschen in der Dritten Welt zerstört: Durch den Anbau riesiger Palmöl-Monokulturen wird ihnen jegliche Lebensgrundlage genommen. Biotreibstoffe gelten als Wundermittel im Kampf für ein besseres Klima. Doch ihre ökologische Bilanz ist noch mäßig und sie binden Ackerfläche, die der Nahrungserzeugung dienen sollte. Menschen in der Dritten Welt müssen hungern, damit wir unsere Autos mit ökologisch gutem Gewissen tanken können. Allein in Indonesien gehen durch die Palmölproduktion Lebensraum und Nahrung für Millionen von Menschen verloren. Immer mehr Ureinwohner und Kleinbauern werden aus dem Regenwald vertrieben, weil hier riesige Flächen für die Palmölproduktion gerodet werden. Großkonzerne eignen sich das Land an, ohne die ursprünglichen Besitzer zu entschädigen oder zu beschäftigen. Während das Öl mit Gewinn nach Europa exportiert wird, müssen die Menschen in Indonesien um Nahrung betteln. In Indien bahnt sich eine ähnliche Entwicklung an. Finanziert durch europäische Entwicklungsgelder wird hier ein neues Biospritprogramm von Mercedes Benz gefördert. Auf angeblich ungenutztem Brachland wird die giftige Jatropha-Nuss angebaut. Die Bauern haben ihre Viehweiden verloren, die ersten Kinder haben sich mit den Nüssen vergiftet. Rinder und Schafe sind verendet. Der ehemalige UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Jean Ziegler, hat die Biotreibstofffabrikation als "Verbrechen gegen die Menschheit" bezeichnet.

 

Quelle: http://www.youtube.com/user/machteuchschlau

Dienstag, 23. November 2010

Sondersendung "Geo-Engeneering" auf Infokrieg.tv

Eine deutsche übersetzung eines Teils des Films "What in the Worls are they spraying?" plus Aufnahmen von Sprühflugzeugen über dem Fränkischen Feuchtwangen.


Quelle: http://infokrieg.tv/wordpress/?p=1926

Post: Stefan